Kundenschnittstellen Industrial M (452-904 kWh) IMK120/IMK220/IMK320

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Name Revision Datum Bemerkung

Christina Zehntner

REV00

25.05.26

Erstellt

Markus Aufschläger

REV00

26.05.26

Freigegeben

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1. Kundenschnittstellen

Der FENECON Industrial M muss über folgend aufgeführte Schnittstellen mit der Kundenanlage verbunden werden. Die Kabeleinführung erfolgt boden- oder frontseitig über Kabelverschraubungen (Wiska ESKV EN62444).

1.1. Elektrische Leistungsanbindung

Es sind je nach Ausführung 2-4 Stück des Wechselrichters KACO gridsave 92 TL3 verbaut. Diese sind AC-seitig über die integrierte NSHV verbunden und werden über den Kompaktleistungsschalter (Siemens 3VA2780-2AC06-4BB1) mit der Kundenanlage verbunden. Der Leistungsschalter verfügt über frontseitige, verbreiterte Hauptanschlüsse mit M12-Bohrungen.

imk main connection compact power switch red
Abbildung 1. Hauptanschlüsse — Kompaktleistungsschalter

Die Kabeldimensionierung erfolgt abhängig von den projektspezifischen Verlegebedingungen nach entsprechenden Normen. Für den Anschluss müssen VDE-AR-N 4110 und VDE-AR-N 4105 beachtet werden. Die Kabeldurchführung erfolgt boden- oder frontseitig über M50-Kabelverschraubungen (Klemmbereich 21-35 mm).

1.2. Versorgungsanschluss

Der Steuerschrank des Industrial M wird an der Klemme -X2 über den Leistungsanschluss am Leistungsschalter versorgt. Eine alternative Versorgungsspannung kann kundenseitig bereitgestellt werden. Dazu muss die Brücke zwischen -X1 und -X2 entfernt werden und die kundenseitige Versorgung an -X1 angeschlossen werden. Bei der Erstauslieferung befindet sich ein externer CEE-Stecker an -X1, über den die Klimatisierung während der Lagerung versorgt werden kann. Dieser wird bei Inbetriebnahme entfernt und durch die Brücke von -X1 zu -X2 ersetzt. Die Kabeldurchführung erfolgt boden- oder frontseitig über M50-Kabelverschraubungen. Es wird ein Kabelquerschnitt von 10-16 mm2 empfohlen.

1.3. Erdung und Blitzschutz

Alle Komponenten müssen über die entsprechenden Erdungsfahnen an einen entsprechenden Potentialausgleich angeschlossen werden. Das Gesamtsystem ist in das örtliche Blitzschutzkonzept einzubinden.

1.4. Internetanschluss

Das System kann über Lichtwellenleiter (LWL) oder RJ45 an das Internet angeschlossen werden. Dafür muss eine entsprechende Leitung mit SFP+-Adapter an den verbauten Router angeschlossen werden. Die Entscheidung zwischen LWL und RJ45 hängt von der Länge des Kabels zur Kundenanbindung ab.

1.5. Ansteuerung

Das System kann über eine Modbus-TCP-Verbindung (RJ45) mit dem übergeordneten Steuerungssystem (z. B. EMS, SCADA, Parkregler, etc.) verbunden werden, um Leistungsbefehle zu erhalten.

1.6. BMA-Anschlüsse (optional)

Optional können die Kontakte der Brandmeldeanlage verwendet werden, um beispielsweise auf eine Brandmeldezentrale aufgelegt zu werden. Es stehen drei potenzialfreie Kontakte zur Verfügung (Voralarm, Hauptalarm und Störung).

1.7. Kundenseitige Abschaltung

Eine kundenseitige Abschaltung kann in die Wartungsschalter-Schleife eingebunden werden. Dadurch werden die DC-Schütze und der Kuppelschalter (Wechselrichter) und NSHV) hardwareseitig abgeschaltet.