FENECON Home 10 Betriebs- und Serviceanleitung
1. Informationen zu dieser Anleitung
Das Personal muss diese Betriebsanleitung vor Beginn aller Arbeiten sorgfältig gelesen und verstanden haben.
1.1. Hersteller
FENECON GmbH
Gewerbepark 6
94547 Iggensbach
Deutschland
Telefon: +49 (0) 9903 6280 0
Fax: +49 (0) 9903 6280 909
E-Mail: info@fenecon.de
Internet: www.fenecon.de
1.2. Formelles zur Betriebsanleitung
© FENECON GmbH, 2025
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Genehmigung der Firma FENECON GmbH gestattet.
1.3. Version/Revision
Version/Revision | Änderung | Datum | Name |
---|---|---|---|
2021.01 |
Entwurf Ersterstellung |
12.04.2021 |
CE Design |
2021.02 |
Überarbeitung Entwurf |
27.05.2021 |
FENECON TK |
2021.03 |
Fehlerbehebung |
27.06.2021 |
FENECON TK |
2021.04 |
Kabeltyp geändert |
05.08.2021 |
FENECON TK |
2021.05 |
Formatierung angepasst |
09.09.2021 |
FENECON TK |
2021.06 |
Überarbeitung Wechselrichter und EMS Box |
24.11.2021 |
FENECON FT |
2022.01 |
Einfügen weiterer Übersichtsdarstellungen |
24.11.2022 |
FENECON JE |
2023.01 |
Überarbeitung der Anleitung |
27.01.2023 |
FENECON JS |
2023.02 |
Umstellung auf Home 10 Wechselrichter FHI-10-DAH 16A |
07.02.2023 |
FENECON PM |
2024.07 |
Anpassung Kapitel 8 |
15.07.2024 |
FENECON PM |
2024.09 |
Anpassung Aufstellbedingungen und Fehlbedienung |
19.09.2024 |
FENECON PM |
2024.11 |
Anpassungen Kapitel 7.4 und 7.5 |
05.11.2024 |
FENECON MR |
2024.12 |
Überarbeitung |
18.11.2024 |
FENECON MR |
2025.1.1 |
Integration Garantiebedingungen und Feuerwehrhinweis |
27.01.2025 |
FENECON MR |
1.4. Darstellungskonventionen
|
||
|
||
|
||
|
1.5. Aufbau von Warnhinweisen
Warnhinweise schützen bei Beachtung vor möglichen Personen- und Sachschäden und stufen durch das Signalwort die Größe der Gefahr ein.
Quelle der Gefahr |
Gefahrenzeichen
Das Gefahrenzeichen kennzeichnet Warnhinweise, die vor Personenschäden warnen.
Quelle der Gefahr
Die Quelle der Gefahr nennt die Ursache der Gefährdung.
Mögliche Folgen bei Nichtbeachtung
Die möglichen Folgen bei Nichtbeachtung des Warnhinweises sind z. B. Quetschungen, Verbrennungen oder andere schwere Verletzungen.
Maßnahmen/Verbote
Unter Maßnahmen/Verbote sind Handlungen aufgeführt, die zur Vermeidung einer Gefährdung erfolgen müssen (z. B. Antrieb stillsetzen) oder die zur Vermeidung einer Gefährdung verboten sind.
1.6. Begriffe und Abkürzungen
Folgende Begriffe und Abkürzungen werden in der Betriebsanleitung verwendet:
Begriff/Abkürzung | Bedeutung |
---|---|
AC |
Alternating Current — Wechselstrom |
BHKW |
Blockheizkraftwerk |
BMS |
Batteriemanagementsystem |
DC |
Direct Current — Gleichstrom |
EMS |
Energiemanagementsystem |
Energy-Meter |
Stromzähler für den Wechselrichter am Netzanschlusspunkt |
FEMS |
FENECON Energiemanagementsystem |
IBN |
Inbetriebnahme |
MPPT |
Maximum Power Point Tracking Sucher für den maximalen Leistungspunkt |
NAP |
Netzanschlusspunkt |
PE |
Schutzleiter |
PV |
Photovoltaik |
RTE |
Round-Trip-Effizienz (RTE) |
SG-Ready |
Smart-Grid-Ready — Vorbereitung der Wärmepumpe zur externen Ansteuerung |
SoC |
State of Charge |
SoH |
State of Health — Alterungszustand |
VDE |
Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. |
Widget |
Komponente des Online-Monitorings |
1.7. Lieferumfang
Pos. | Komponente | Anzahl | Bemerkung |
---|---|---|---|
1 |
FENECON Home 10-Wechselrichter |
1 |
|
2 |
FENECON Home 10-EMS Box (inkl. FENECON Energiemanagementsystem) |
1 |
|
3 |
FENECON Home 10-Parallel Box |
1 |
optional für 2. FENECON Home 10-Batterieturm |
4 |
FENECON Home 10-Extension Box |
1 |
optional für 3. FENECON Home 10-Batterieturm |
5 |
FENECON Home 10-BMS Box |
1 |
je FENECON Home 10-Batterieturm |
6 |
FENECON Home 10-Batteriemodul |
abhängig von der bestellten Kapazität |
|
7 |
FENECON Home 10-Sockel |
1 |
je FENECON Home 10-Batterieturm |
Komponente | Bemerkung |
---|---|
Montage- und Serviceanleitung FENECON Home 10 |
Anleitung für den Installateur |
Schnellstartanleitung FENECON Home 10 |
Schnellstartanleitung für den Installateur |
Bedienungsanleitung FENECON Home 10 |
Anleitung für den Benutzer/Endkunden |
Broschüre FENECON Home 10 |
2. Sicherheit
2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Stromspeichersystem dient dem Speichern von elektrischer Energie in wiederaufladbaren Lithium-Eisenphosphat-Batteriemodulen (Beladen) und dem Bereitstellen von elektrischer Energie (Entladen). Dieser Be- und Entladeprozess erfolgt über einen angeschlossenen FENECON Home 10-Wechselrichter. Alle Prozesse des Stromspeichersystems werden durch das FEMS überwacht und gesteuert. Die Anlage darf nur unter Einhaltung der zulässigen technischen Daten (s. Kapitel 3: Technische Daten) verwendet werden.
2.2. Qualifikation des Personals
Die Installation und Wartung der Anlage darf nur qualifiziertes Personal durchführen.
2.2.1. Elektro-Fachpersonal
Zu Elektro-Fachpersonal zählen Personen, die
-
aufgrund Ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen und Bestimmungen in der Lage sind, Arbeiten an elektrischen Anlagen auszuführen.
-
vom Betreiber zum Ausführen von Arbeiten an elektrischen Anlagen und Ausrüstungen des Batteriesystems beauftragt und geschult worden sind.
-
mit der Funktionsweise des Batteriesystems vertraut sind.
-
auftretende Gefährdungen erkennen und diese durch geeignete Schutzmaßnahmen verhindern können.
2.3. Allgemeine Sicherheitsregeln zum FENECON Home 10-Speichersystem
-
Die Montage des FENECON Home 10, die Installation der Batteriemodule und die Herstellung der Kabelverbindungen sowie die Erweiterung des Systems, dürfen nur durch Elektro-Fachpersonal erfolgen.
-
Das Stromspeichersystem von Kindern und Tieren fernhalten.
-
Das Stromspeichersystem darf nur unter den bestimmten Lade-/Entladebedingungen benutzt werden (vgl. Kapitel Technische Daten).
-
Die Batteriemodule nur bestimmungsgemäß verwenden. Die nicht bestimmungsgemäße Verwendung kann zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen.
-
Die Anweisungen zur Installation und zum Betrieb lesen, um Schäden durch fehlerhafte Bedienung zu vermeiden.
-
Das Stromspeichersystem kann einen Stromschlag und, durch Kurzschlussströme, Verbrennungen verursachen.
-
Die Batteriemodule können möglicherweise nach längerer Lagerzeit über eine zu geringe Zellspannung verfügen. Sollte dies der Fall sein, wenden Sie sich an den Service.
-
Die Batteriemodule keinen Hochspannungen aussetzen.
-
Die Batteriemodule auf ebenen Flächen abstellen.
-
Keine Gegenstände auf den FENECON Home 10-Batterieturm abstellen.
-
Nicht auf das Stromspeichersystem treten.
-
Die Steckkontakte der BMS-Box nicht umgekehrt anschließen.
-
Batteriemodule nicht kurzschließen.
-
Die Batteriemodulstecker (+) und (-) nicht direkt mit einem Draht oder einem metallischen Gegenstand (z. B. Metallkette, Haarnadel) berühren. Bei Kurzschluss kann übermäßig Strom erzeugt werden, der zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.
2.3.1. Elementareinflüsse
-
Das Stromspeichersystem von Wasserquellen fernhalten.
-
Das Stromspeichersystem nicht in Wasser eintauchen, befeuchten oder mit nassen Händen berühren.
-
Das Stromspeichersystem an kühlen Orten aufstellen/lagern.
-
Stromspeichersystem nicht erhitzen.
-
Das Stromspeichersystem keinem offenen Feuer aussetzen.
-
Das Stromspeichersystem nicht in der Nähe von offenem Feuer, Heizungen oder Hochtemperaturquellen aufstellen oder benutzen.
-
Aufgrund der Hitze können Isolationen schmelzen und die Sicherheitsentlüftung beschädigt werden. Dies kann zu Überhitzung, Explosion oder Bränden an den Batteriemodulen führen.
-
-
Es dürfen keine Lötarbeiten am Stromspeichersystem durchgeführt werden. Während des Lötens eingebrachte Wärme kann den Isolator und den Mechanismus der Sicherheitsentlüftung beschädigen und zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen.
-
Die Batteriemodule dürfen nicht zerlegt oder verändert werden. Die Batteriemodule enthalten einen Sicherheitsmechanismus und eine Schutzeinrichtung, deren Beschädigung zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.
2.3.2. Mechanische Einflüsse
-
Nicht versuchen, Batteriemodule zu quetschen oder zu öffnen.
-
Keine mechanische Gewalt auf das Stromspeichersystem einwirken lassen.
-
Die Batteriemodule können beschädigt werden und es kann zu Kurzschlüssen kommen, was zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.
-
-
Teile des Stromspeichersystems nicht werfen oder fallen lassen.
-
Defekte oder heruntergefallene Batteriemodule nicht mehr verwenden.
-
-
Das Stromspeichersystem nicht mehr verwenden, wenn während der Montage, des Ladens, des normalen Betriebs und/oder der Lagerung Farbveränderungen oder mechanische Schäden festgestellt werden.
-
Wenn die Schutzvorrichtungen beschädigt sind, können abnormale Ladeströme und -spannungen eine chemische Reaktion in den Batteriemodulen verursachen, die zu Überhitzung, Explosion bis hin zum Brand der Batteriemodule führen.
2.3.3. Installation, Betrieb und Wartung
Bei Installation, Betrieb oder Wartung der Batteriemodule unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise beachten:
-
Die Montage des FENECON Home 10, die Installation der Batteriemodule und die Herstellung der Kabelverbindungen sowie die Erweiterung des Systems dürfen nur durch Elektro-Fachpersonal erfolgen.
-
Bei den Wartungsarbeiten auf trockene Isoliergegenstände stellen und während der Wartungsarbeiten/des Betriebs keine Metallgegenstände/Schmuck (z. B. Uhren, Ringe und Halsketten) tragen.
-
Isolierte Werkzeuge benutzen und persönliche Schutzausrüstung tragen.
-
Nicht zwei geladene Kontakte mit Potentialdifferenz berühren.
-
Die Batteriespannung mit einem Multimeter messen und sicherstellen, dass die Ausgangsspannung im Aus-Modus 0 V beträgt.
-
Wenn eine Anomalie festgestellt wird, den Batterieturm sofort ausschalten.
-
Die Wartungsarbeiten erst fortsetzen, nachdem die Ursachen der Anomalie beseitigt wurden.
-
Die Batteriemodule können einen Stromschlag und durch hohe Kurzschlussströme Verbrennungen verursachen.
-
Batteriemodule an Orten mit guter natürlicher Belüftung installieren.
2.4. Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung
Alle Anwendungen, die nicht zu den Vorgaben der bestimmungsgemäßen Verwendung zählen, gelten als Fehlanwendung. Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen sind generell nicht zulässig. Elektroarbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden.
Bei allen Arbeiten an elektrischen Komponenten sind die folgenden Sicherheitsregeln einzuhalten:
-
Freischalten
-
Gegen Wiedereinschalten sichern
-
Spannungsfreiheit feststellen
-
Erden und kurzschließen
-
Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
Die Nichteinhaltung der Sicherheitsregeln wird als vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung betrachtet.
Weitere Fehlanwendungen sind insbesondere:
-
unsachgemäßer Transport, Aufstellung bzw. Aufbau an einem Ort, Probebetrieb oder Betrieb durch den der FENECON Home 10 Schaden nehmen kann.
-
Veränderung der angegebenen Leistungsdaten, auch der einzelnen Komponenten.
-
Veränderung bzw. Abweichung der angegebenen Anschlusswerte.
-
funktionelle oder bauliche Veränderungen.
-
Betreiben des Produkts im fehlerhaftem bzw. defekten Zustand.
-
unsachgemäße Reparaturen.
-
den Betrieb ohne Schutzeinrichtungen oder defekten Schutzeinrichtungen.
-
Missachtung der Angaben der Original-Betriebsanleitung.
-
unerlaubter bzw. unautorisierter Zugriff über die Steuerung oder das Netzwerk.
-
das Einspielen von Firmware-Updates, die nicht über FENECON bezogen wurden.
-
Feuer, offenes Licht und Rauchen in der Nähe des Speichersystems.
-
unzureichende Belüftung am Aufstellort.
-
eigenmächtige Änderungen und Handlungen am Speichersystem.
-
Einsatz als mobiler Energiespeicher.
-
direkter Einsatz in einem PV-System (Eine Einbindung über ein AC-gekoppeltes Netz ist möglich).
2.5. Einsatzbereich — elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Das Niederspannungsbetriebsmittel ist für die Verwendung in folgenden Einsatzbereichen bestimmt:
-
Allgemeinheit (öffentlich)
Die Verwendung in anderen Einsatzbereichen ist nicht bestimmungsgemäß.
2.5.1. Lagerung
-
Bereich: Brandsicher im Innenbereich/Außen mit geeignetem Witterungsschutz.
-
Lufttemperatur: -20 °C bis 40 °C.
-
Relative Luftfeuchtigkeit: max. 50% bei +40 °C.
-
Batteriemodule (Lithium-Eisenphosphat-Batterien) nicht mit brennbaren oder giftigen Gegenständen lagern.
-
Batteriemodule mit Sicherheitsmängeln separat von unbeschädigten Batteriemodulen lagern.
2.5.2. Brandschutz
-
Das Stromspeichersystem nicht direktem Sonnenlicht aussetzen
-
Den Kontakt mit leitfähigen Gegenständen (z. B. Drähten) vermeiden.
-
Hitze- und Feuerquellen, brennbare, explosive und chemische Materialien vom Stromspeichersystem fernhalten
-
Die FENECON Home 10-Batteriemodule aufgrund Explosionsgefahr nicht im Feuer entsorgen
2.6. Betriebsmittel
2.6.1. Elektrolytlösung der Batteriemodule
-
In den Batteriemodulen (Lithium-Eisenphosphat) wird Elektrolytlösung eingesetzt.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist eine klare Flüssigkeit und hat einen charakteristischen Geruch nach organischen Lösungsmitteln.
-
Die Elektrolytlösung ist brennbar.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist korrosiv.
-
Der Kontakt mit Elektrolytlösung kann zu schweren Verbrennungen der Haut und Schäden an den Augen führen.
-
Die Dämpfe nicht einatmen.
-
Bei Verschlucken der Elektrolytlösung, Erbrechen auslösen.
-
Nach Einatmen der Dämpfe sofort den kontaminierten Bereich verlassen.
-
Augen- und Hautkontakt mit ausgetretener Elektrolytlösung muss vermieden werden.
-
Nach Hautkontakt: Haut SOFORT gründlich mit neutralisierender Seife waschen und bei anhaltender Hautirritation einen Arzt aufsuchen.
-
Nach Augenkontakt: Auge(n) SOFORT für 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Durch verspätete Behandlung können schwerwiegende gesundheitliche Schäden entstehen.
-
2.7. Piktogramme
Piktogramme an der Anlage weisen auf Gefahren, Verbote und Gebote hin. Unleserliche oder fehlende Piktogramme müssen durch neue ersetzt werden.
Piktogramm | Bedeutung | Beschreibung |
---|---|---|
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung |
Piktogramm am Gehäuse, und Kennzeichnung von Komponenten, bei denen nicht klar zu erkennen ist, dass sie elektrische Betriebsmittel enthalten, die Anlass für ein Risiko durch elektrischen Schlag sein können. |
|
Allgemeines Warnzeichen |
||
Warnung vor Gefahren durch das Aufladen von Batterien |
Piktogramm am Gehäuse und Kennzeichnung von Komponenten, bei denen nicht klar zu erkennen ist, dass sie elektrische Betriebsmittel enthalten, die Anlass für ein Risiko durch das Aufladen von Batterien sein können. |
|
Keine offene Flamme; Feuer, offene Zündquelle und Rauchen verboten |
Piktogramm am Gehäuse und Kennzeichnung von Komponenten, bei denen nicht klar zu erkennen ist, dass sie elektrische Betriebsmittel enthalten, die Anlass für ein Risiko durch offene Flammen, Feuer, offene Zündquellen und Rauchen sein können. |
|
Schutzerdungskennzeichen |
||
Getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronikgeräten |
||
Anleitung beachten |
||
Kopfschutz benutzen |
||
Fußschutz benutzen |
||
Handschutz benutzen |
||
CE-Kennzeichen |
||
Produkt ist recyclingfähig. |
2.8. Betriebsstoffe/Betriebsmittel
2.8.1. Elektrolytlösung der Batteriemodule
-
In den Batteriemodulen (Lithium-Eisenphosphat) wird Elektrolytlösung eingesetzt.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist eine klare Flüssigkeit und hat einen charakteristischen Geruch nach organischen Lösungsmitteln.
-
Die Elektrolytlösung ist brennbar.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist korrosiv.
-
Der Kontakt mit Elektrolytlösung kann zu schweren Verbrennungen der Haut und Schäden an den Augen führen.
-
Die Dämpfe nicht einatmen.
-
Bei Verschlucken der Elektrolytlösung, Erbrechen auslösen.
-
Nach Einatmen der Dämpfe sofort den kontaminierten Bereich verlassen.
-
Augen- und Hautkontakt mit ausgetretener Elektrolytlösung muss vermieden werden.
-
Nach Hautkontakt: Haut SOFORT gründlich mit neutralisierender Seife waschen und bei anhaltender Hautirritation einen Arzt aufsuchen.
-
Nach Augenkontakt: Auge(n) SOFORT für 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen.
-
Durch verspätete Behandlung können schwerwiegende gesundheitliche Schäden entstehen.
2.8.2. Elektrische Betriebsmittel
-
Arbeiten an elektrischen Betriebsmitteln dürfen nur durch Elektro-Fachpersonal durchgeführt werden.
-
Bei allen Arbeiten an elektrischen Komponenten sind die fünf Sicherheitsregeln einzuhalten:
-
Freischalten.
-
Gegen Wiedereinschalten sichern.
-
Spannungsfreiheit feststellen.
-
Erden und kurzschließen.
-
Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.
-
-
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur durch unterwiesenes Fachpersonal (Servicepersonal) durchgeführt werden.
-
Vor Beginn von Arbeiten Sichtkontrollen auf Isolier- und Gehäuseschäden durchführen.
-
Die Anlage darf nie mit fehlerhaften oder nicht betriebsbereiten elektrischen Anschlüssen betrieben werden.
-
Um Beschädigungen zu vermeiden, Versorgungsleitungen ohne Quetsch- und Scherstellen verlegen.
-
Zur Instandhaltung dürfen an unisolierten Leitern und Anschlussklemmen nur isolierte Werkzeuge verwendet werden.
-
Schaltschränke (z. B. Gehäuse des Wechselrichters) sind immer verschlossen zu halten. Zugang ist nur autorisiertem Personal mit entsprechender Ausbildung und Sicherheitseinweisung (z. B. Servicepersonal) zu erlauben.
-
Die von den Herstellern angegebenen Inspektions- und Wartungsintervalle für elektrische Komponenten sind einzuhalten.
-
Um Beschädigungen zu vermeiden, Versorgungsleitungen ohne Quetsch- und Scherstellen verlegen
-
Bei getrennter Stromeinspeisung können besonders gekennzeichnete Fremdstromkreise weiterhin unter Spannung stehen!
-
Manche Betriebsmittel (z. B. Wechselrichter) mit elektrischem Zwischenkreis können nach Freischaltung für eine gewisse Zeit noch gefährliche Restspannungen bevorraten. Vor Arbeitsbeginn an diesen Anlagen ist die Spannungsfreiheit zu prüfen.
2.9. Persönliche Schutzausrüstung
Abhängig von den Arbeiten an der Anlage muss persönliche Schutzausrüstung angelegt werden:
-
Sicherheitsschuhe
-
Schutzhandschuhe, gegebenenfalls schnittfest
-
Schutzbrille
-
Schutzhelm
2.10. Ersatz- und Verschleißteile
Der Einsatz von Ersatz- und Verschleißteilen von Drittherstellern kann zu Risiken führen. Es dürfen nur Originalteile oder die vom Hersteller freigegebenen Ersatz- und Verschleißteile verwendet werden. Die Hinweise zu den Ersatzteilen müssen beachtet werden. Weitere Informationen sind in dem Schaltplan enthalten.
Weitere Information müssen beim Hersteller angefragt werden. |
2.11. IT-Sicherheit
FENECON-Speichersysteme und deren Anwendungen kommunizieren und agieren ohne Internetverbindung. Die einzelnen Systemkomponenten (Wechselrichter, Batterien etc.) sind nicht direkt mit dem Internet verbunden oder aus dem Internet erreichbar. Sensible Kommunikationen über das Internet werden ausschließlich über zertifikatbasierte TLS-Verschlüsselungen verarbeitet.
Der Zugang zu den Programmierebenen ist nicht barrierefrei und je nach Qualifikation des Bedienpersonals auf verschiedenen Ebenen zugänglich. Sicherheitsrelevante Programmänderungen benötigen eine zusätzliche Verifikation.
FENECON verarbeitet Energiedaten europäischer Kunden ausschließlich auf Servern in Deutschland und diese unterliegen den hierzulande geltenden Datenschutzvorschriften.
Die eingesetzte Software wird durch automatisierte Tools und in der Entwicklung etablierte Prozesse geprüft, um diese auf dem aktuellen Stand zu halten und sicherheitsrelevante Schwachstellen kurzfristig zu beheben. Aktualisierungen für FEMS werden lebenslang kostenlos bereitgestellt.
3. Technische Daten
3.1. Allgemein
Benennung | Wert/Größe | |
---|---|---|
Installation/Umgebungsbedingungen |
IP-Klassifizierung |
IP55 |
Betriebshöhe über NN |
≤ 2.000 m |
|
Aufstell-/ Betriebstemperatur |
-30 °C bis +60 °C |
|
Arbeitstemperatur Batterie |
-10 °C bis +50 °C |
|
Optimale Betriebstemperatur der Batterie |
15 °C bis +30 °C |
|
Kühlung |
Lüfterlos |
|
Max. Netzanschluss |
120 A |
|
Zertifizierung/Richtlinie |
Gesamtsystem |
CE |
Wechselrichter |
VDE 4105:2018-11 |
|
Batterie |
UN38.3 |
3.2. Technische Daten — Wechselrichter
Benennung | Wert/Größe | ||
---|---|---|---|
Wechelrichter |
FHI-10-DAH |
FHI-10-DAH 16A |
|
DC-PV-Anschluss |
Max. DC-Eingangsleistung |
15 kWp |
15 kWp |
MPP-Tracker |
2 |
2 |
|
Eingänge je MPPT |
1 (MC4) |
1 (MC4) |
|
Startspannung |
180 V |
180 V |
|
Min. DC-Einspeisespannung |
210 V |
210 V |
|
Max. DC-Einspeisespannung |
1000 V |
1000 V |
|
MPPT Spannungsbereich |
200 V bis 850 V |
200 V bis 850 V |
|
MPPT Spannungsbereich Volllast |
460 V bis 850 V |
460 V bis 850 V |
|
Max. Eingangsstrom je MPPT |
12,5 A |
16 A |
|
Max. Kurzschlussstrom je MPPT |
15,5 A |
22,7 A |
|
AC-Anschluss |
Netzanschluss |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
Max. Ausgangsstrom |
16,5 A |
16,5 A |
|
Max. Eingangsstrom |
22 A |
22 A |
|
Nominale Scheinleistungsausgabe |
10.000 VA |
10.000 VA |
|
Max. Scheinleistungsausgabe |
11.000 VA |
11.000 VA |
|
Max. Scheinleistung vom Stromnetz |
15.000 VA |
15.000 VA |
|
Cos(φ) |
-0,8 bis +0,8 |
-0,8 bis +0,8 |
|
Notstrom |
Notstromfähig |
Ja |
Ja |
Netzform |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
|
Notstromversorgte Lasten (pro Phase) |
10.000 VA (3.333 VA)* |
10.000 VA (3.333 VA)* |
|
Schieflast |
3.333 VA |
3.333 VA |
|
Schwarzstart |
Ja |
Ja |
|
Solare Nachladung |
Ja |
Ja |
|
Wirkungsgrad |
Max. Wirkungsgrad |
98,2 % |
98,2 % |
Europäischer Wirkungsgrad |
97,5 % |
97,5 % |
|
Allgemein |
Breite | Tiefe | Höhe |
415 | 180 | 516 mm |
415 | 180 | 516 mm |
Gewicht |
24 kg |
24 kg |
|
Topologie |
trafolos |
trafolos |
*auch im Netzparallelbetrieb
3.3. Strombedingte Überdimensionierung von PV-Strings
PV-Strings dürfen mit dem FENECON-Wechselrichter eingesetzt werden, auch wenn der MPP-Strom \$I_(m\pp)\$ (Maximum Power Point) der eingesetzten Module den maximalen Eingangsstrom des Wechselrichters überschreitet. Dabei limitiert der FENECON-Wechselrichter den Eingangsstrom, was unter Umständen zu Ertragsverlusten führen könnte.
Der zu erwartende Kurzschlussstrom des PV-Strings \$I_(sc)\$ darf die maximale Kurzschlussfestigkeit des Wechselrichters in keinem Betriebszustand überschreiten. Eine solche Überschreitung könnte den Wechselrichter beschädigen und würde zu einem Ausschluss der Garantieansprüche gem. der Garantiebedingungen von FENECON führen.
3.4. Technische Daten — FENECON Home 10-EMS-Box
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Betriebsspannung DC |
117,6 V bis 500 V |
Max. Strom (Batterie) |
40 A |
Max. Spannung (PV) |
1.000 V |
Max. Strom (PV) |
12,5 A |
Betriebstemperatur |
-30 °C bis 60 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Eingangsspannung |
100 V bis 240 V/1,8 A/50 Hz bis 60 Hz |
Breite | Tiefe | Höhe |
506 | 365 | 145 mm |
Gewicht |
11 kg |
Installation |
stapelbar |
3.4.2. EMS-Box — Anschlussbelegung

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Batterie Anschluss zum Wechselrichter (MC4) |
2 |
Serviceschnittstelle |
3 |
Anbindung Kundennetzwerk (LAN) RJ45 (nicht im Lieferumfang enthalten) |
4 |
Kommunikation Wechselrichter, Relaisausgänge; Digitale Eingänge |
5 |
Erdungsanschluss M6 |
6 |
Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterien |
7 |
Spannungsversorgung 3 x 1,5 mm2 (nicht im Lieferumfang enthalten) |
3.5. Technische Daten — FENECON Home 10-Parallel-Box (optional)
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Betriebsspannung DC |
117,6 V bis 500 V |
Max. Strom (Batterie) |
40 A |
Betriebstemperatur |
-30 °C ~ 60 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Breite | Tiefe | Höhe |
506 | 365 | 145 mm |
Gewicht |
10 kg |
Installation |
stapelbar |
3.5.2. Parallel-Box — Anschlussbelegung

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Batterie Anschluss zum Wechselrichter (MC4) |
2 |
Batterie Anschluss von den beiden anderen Batterietürmen (MC4) |
3 |
Kommunikationseingang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme |
4 |
Erdungsanschluss M6 |
5 |
Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme |
3.6. Technische Daten — FENECON Home 10-Extension-Box (optional)
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Betriebsspannung DC |
117,6 bis 500 V |
Max. Strom (Batterie) |
40 A |
Betriebstemperatur |
-30 °C ~ 60 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Breite | Tiefe | Höhe |
506 | 365 | 145 mm |
Gewicht |
9 kg |
Installation |
stapelbar |
3.7. Technische Daten — FENECON Home 10-BMS-Box
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Maximaler Betriebsspannungsbereich |
117,6 V bis 500 V |
Maximaler Ausgangs-/Eingangsstrom |
40 A |
Optimale Betriebstemperatur |
15 bis 30 °C |
Umgebungstemperaturbereich |
-10 bis 50 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Breite (inkl. Seitenabdeckung) | Tiefe | Höhe |
506 | 365 | 131 mm |
Gewicht |
13 kg |
Installation |
stapelbar/Wandmontage |
3.8. Technische Daten — FENECON Home 10-Batteriemodul
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Nutzbare Kapazität |
49,1 Ah/2,2 kWh |
Nennspannung |
44,8 V |
Ausgangsspannungsbereich |
39,2 V bis 50,4 V |
Lagertemperaturbereich (über 7 Tage) |
-30 °C bis +60 °C |
Lagertemperaturbereich (über 30 Tage) |
-20 °C bis +55 °C |
Lagertemperaturbereich (über 180 Tage) |
-10 °C bis +50 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Gewicht |
26,5 kg |
Installation |
stapelbar |
Parallelschaltung |
3 Batterietürme parallel |
Kühlung |
natürliche Kühlung |
Versandkapazität |
< 30 % SoC |
Modul Sicherheitszertifizierung |
VDE 2510/IEC62619 |
UN-Transportprüfnorm |
UN38.3 |
Relative Luftfeuchtigkeit bei Lagerung |
5 % bis 95 % |
Lagerung länger als 6 Monate |
3.8.1. Elektrische Parameter der Batteriemodule
Bei Anzahl der Batteriemodule von 4 bis 6
Parameter | Wert/Größe | ||
---|---|---|---|
Modulanzahl |
4S |
5S |
6S |
Nominale Kapazität |
8,8 kWh |
11,0 kWh |
13,2 kWh |
Breite inkl. Seitenabdeckung |
506 mm |
||
Tiefe |
397 mm |
||
Höhe (ohne Füße) |
924 mm |
1055 mm |
1186 mm |
Gewicht |
133,5 kg |
160,0 kg |
186,5 kg |
Nennspannung |
179,2 V |
224 V |
268,8 V |
Ausgangsspannungsbereich |
156,8~201,6 V |
196~252 V |
235,2~302,4 V |
Maximale kontinuierliche |
4,48 kW |
5,60 kW |
6,72 kW |
Bei Anzahl der Batteriemodule von 7 bis 10
Parameter | Wert/Größe | |||
---|---|---|---|---|
Modul |
7S |
8S |
9S |
10S |
Nominale Kapazität |
15,4 kWh |
17,6 kWh |
19,8 kWh |
22,0 kWh |
Breite inkl. Seitenabdeckung |
506 mm |
|||
Tiefe |
397 mm |
|||
Höhe (ohne Füße) |
131,7 mm |
1448 mm |
1579 mm |
1710 mm |
Gewicht |
213,0 kg |
239,5 kg |
266,0 kg |
292,5 kg |
Nennspannung |
313,6 V |
358,4 V |
403,2 V |
448,0 V |
Ausgangsspannungsbereich |
274,4~352,8 V |
313,6~403,2 V |
352,8~453,6 V |
392~493 V |
Maximale kontinuierliche |
7,84 kW |
8,96 kW |
10,0 kW |
10,0 kW |
4. Allgemeine Beschreibung
FENECON Home 10 ist ein notstromfähiger Stromspeicher, der ein eigenes Stromnetz für den Haushalt aufbauen kann. In diesem modularen System zur Speicherung elektrischer Energie werden Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) verwendet.
4.1. Systemkonfiguration — Gesamtübersicht

4.2. Systemaufbauvarianten
4.2.1. Standardaufbau mit Notstrom

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Energy-Meter |
4 |
Wechselrichter |
5 |
PV-Anlage |
6 |
FENECON Home 10 |
7 |
Verbraucher |
4.2.2. Standardaufbau mit Schuko und Notstrom

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Energy-Meter |
4 |
Wechselrichter |
5 |
PV-Anlage |
6 |
FENECON Home 10 |
7 |
3x Schuko mit RCD Typ A 30 mA und Sicherung (extern über Installateur zu beziehen) |
8 |
Verbraucher |
4.2.3. Systemaufbau mit zusätzlichem AC-Erzeuger und Notstrom

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Energy-Meter |
4 |
3-Phasen-Sensor oder mit PV-Wechselrichter App |
5 |
PV-Wechselrichter |
6 |
Zusätzliche PV-Anlage |
7 |
FENECON Home 10 |
8 |
PV-Anlage |
9 |
Wechselrichter |
10 |
Verbraucher |
4.2.4. Systemaufbau als AC-System (und Notstrom)

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Energy-Meter |
4 |
3-Phasen-Sensor oder mit PV-Wechselrichter App |
5 |
PV-Wechselrichter |
6 |
PV-Anlage |
7 |
FENECON Home 10 |
8 |
Wechselrichter |
9 |
Verbraucher |
4.2.5. System mit manueller Notstromumschaltung

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Energy-Meter |
4 |
Wechselrichter |
5 |
PV-Anlage |
6 |
FENECON Home 10 |
7 |
Manueller Notstrom-Umschalter |
8 |
Verbraucher |
4.2.6. Systemaufbau mit der Automatischen Verbraucher-Umschaltung (AVU)

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Energy-Meter |
4 |
Automatische Verbraucher-Umschaltung (AVU) * |
5 |
Wechselrichter |
6 |
PV-Anlage |
7 |
FENECON Home 10 |
8 |
Verbraucher |
-
Zur Installation der AVU verwenden Sie die dazugehörige Montage- und Bedienungsanleitung. Diese ist auf der FENECON-Internetseite im Downloadcenter zu finden.
4.2.7. Erforderliche Komponenten
Abhängig von der Systemkonfiguration werden maximal folgende Komponenten benötigt. Bei einer Parallelschaltung von bis zu drei Batterietürmen ist darauf zu achten, dass bei jedem Batterieturm gleich viele Batteriemodule verbaut werden.
Anzahl Batterietürme |
Anzahl Batteriemodule max. |
BMS inkl. Sockel |
EMS-Box |
Parallel-Box |
Extension-Box |
1 |
10 |
1 |
1 |
- |
- |
2 |
20 |
1 |
1 |
1 |
- |
3 |
30 |
1 |
1 |
1 |
1 |

5. Montagevorbereitung
5.1. Lieferumfang
5.1.1. FENECON Home 10-Wechselrichter
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
FENECON Home 10-Wechselrichter |
![]() |
1 |
Wandhalterung |
![]() |
1 |
Zähler mit Wandler (Wandler sind bereits am Zähler montiert) |
![]() |
1 |
Kommunikationsmodul |
![]() |
2 |
MC4-Stecker |
![]() |
2 |
MC4-Buchse |
![]() |
1 |
Kabelschuh + Schraube für Erdung |
![]() |
4 |
Schraube mit Dübel |
![]() |
1 |
Abdeckung AC-Anschluss |
![]() |
2 |
Schraube für Erdung und Fixierung an Wandhalterung |
5.1.2. FENECON Home 10-EMS-Box
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
FENECON Home 10-EMS-Box |
![]() |
2 |
Seitenblende |
![]() |
2 |
Befestigungsplatten |
![]() |
4 |
Schrauben M4 x 10 |
![]() |
1 |
Harting-Gehäuse |
![]() |
1 |
Harting-Buchse |
![]() |
1 |
Verschraubung M32 |
![]() |
1 |
Mehrlochgummi |
![]() |
1 |
Stecker (230 V) |
![]() |
1 |
Endbrücke |
![]() |
2 |
Netzwerkgehäuse |
![]() |
5 |
Blindstopfen |
![]() |
1 |
Batteriekabel-Satz 1,5m |
![]() |
1 |
Montage- und Serviceanleitung |
![]() |
1 |
Bedienungsanleitung (für den Endkunden) |
![]() |
1 |
Erdungsscheibe, Mutter, Karosseriescheibe und Federring für Erdung |
5.1.3. FENECON Home 10-Parallel-Box (optional)
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
FENECON Home 10-Parallel-Box |
![]() |
2 |
Seitenblende |
![]() |
2 |
Befestigungsplatten |
![]() |
8 |
Schrauben M4 x 10 |
![]() |
1 |
DC-Kabel-Satz 1,2 m |
![]() |
1 |
Kommunikationskabel Parallelschaltung 1,5 m |
![]() |
1 |
Erdungsscheibe, Mutter, Karosseriescheibe und Federring für Erdung |
5.1.4. FENECON Home 10-Extension-Box (optional)
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
FENECON Home 10-Extension-Box |
![]() |
2 |
Seitenblende |
![]() |
2 |
Befestigungsplatten |
![]() |
8 |
Schrauben M4 x 10 |
![]() |
1 |
DC-Kabel-Satz 1,2 m |
![]() |
1 |
Kommunikationskabel 1,5 m |
![]() |
1 |
Erdungsscheibe, Mutter, Karosseriescheibe und Federring für Erdung |
5.1.5. FENECON Home 10-BMS-Box/Sockel
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
FENECON Home 10-BMS-Box |
![]() |
1 |
Sockel |
![]() |
2 |
Seitenverkleidung (FENECON Home 10-BMS-Box) |
![]() |
2 |
Seitenverkleidung (Sockel) |
![]() |
2 |
Wandbefestigung Befestigungswinkel (Teil für FENECON Home 10-BMS-Box) |
![]() |
2 |
Wandbefestigung Befestigungswinkel (Wand-Teil) |
![]() |
2 |
Befestigungsplatten |
![]() |
8 |
Schrauben M4 x 10 |
![]() |
2 |
Schrauben M6 |
5.2. Benötigtes Werkzeug
Zur Montage der Komponenten der Anlage wird folgendes Werkzeug benötigt:
Abbildung | Bezeichnung | Abbildung | Bezeichnung |
---|---|---|---|
![]() |
Stift |
![]() |
Wasserwaage |
![]() |
Schlagbohrmaschine oder |
![]() |
Schraubendrehersatz |
![]() |
Meterstab |
![]() |
Seitenschneider |
![]() |
Inbusschlüssel, 3 mm |
![]() |
Gabelschlüsselsatz |
![]() |
Crimp-Werkzeug |
![]() |
Multimeter |
![]() |
Zange für Verschraubungen |
![]() |
Schutzbrille |
![]() |
Sicherheitsschuhe |
![]() |
Staubmaske |
![]() |
Gummihammer |
![]() |
Staubsauger |
![]() |
Abisolierzange |
![]() |
Schutzhandschuhe |
![]() |
Drehmomentschlüssel |
![]() |
Abmantelmesser |
6. Montage
Folgende Komponenten müssen montiert werden:
-
Wechselrichter
-
Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box, und FENECON Home 10-EMS-Box
-
Optional:
-
Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box und Parallel-Box
-
-
Optional:
-
Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box und Extension-Box
-
Vor der Installation sorgfältig prüfen, ob die Verpackung und die Produkte beschädigt sind und ob alle im Lieferumfang in aufgeführten Zubehörteile enthalten sind. Wenn ein Teil fehlt oder beschädigt ist, wenden Sie sich an den Hersteller/Händler.
6.1. Montage Wechselrichter
6.1.1. Sicherheitshinweise
Elektrischer Schlag durch spannungsführende Teile Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag bei Berührung spannungsführender DC-Kabel, die am Speichersystem angeschlossen sind.
|
Elektrischer Schlag bei fehlendem Überspannungsschutz Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag aufgrund über die Netzwerkkabel oder andere Datenkabel ins Gebäude und an andere angeschlossene Geräte im selben Netzwerk weitergeleitete Überspannung (z. B. Blitzschlag) durch fehlenden Überspannungsschutz.
|
Feuer und Explosion Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Brand oder Explosion, im Fehlerfall kann im Inneren des Wechselrichters ein zündfähiges Gasgemisch entstehen. Durch Schalthandlungen kann in diesem Zustand im Inneren des Produkts ein Brand entstehen oder eine Explosion ausgelöst werden.
|
Feuer und Explosion bei tiefentladenen Batteriemodulen Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Brand oder Explosion aufgrund fehlerhaften Beladens von tiefentladenen Batteriemodulen
|
Giftige Substanzen, Gase und Stäube Durch Beschädigungen an elektronischen Bauteilen können giftige Substanzen, Gase und Stäube im Inneren des Wechselrichters entstehen. Das Berühren giftiger Substanzen sowie das Einatmen giftiger Gase und Stäube kann zu Hautreizungen, Verätzungen, Atembeschwerden und Übelkeit führen.
|
Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennungen durch Hitzeentwicklung und Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen der Batteriemodule.
|
Zerstörung eines Messgeräts durch Überspannung Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag beim Berühren eines unter Spannung stehenden Messgerätegehäuses: Eine Überspannung kann ein Messgerät beschädigen und zum Anliegen einer Spannung am Gehäuse des Messgeräts führen.
|
Heiße Oberflächen Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennen an heißen Oberflächen: Die Oberfläche des Wechselrichters kann sich stark erwärmen.
|
Gewicht des Wechselrichters Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Quetschen bei Herunterfallen während Transport oder Montage des Wechselrichters
|
Sand, Staub und Feuchtigkeit Durch das Eindringen von Sand, Staub und Feuchtigkeit kann der Wechselrichter beschädigt und die Funktion beeinträchtigt werden. |
Elektrostatische Aufladung Durch das Berühren von elektronischen Bauteilen kann der Wechselrichter über elektrostatische Entladung beschädigt oder zerstört werden.
|
Reinigungsmittel Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln können der Wechselrichter und Teile des Wechselrichters beschädigt werden.
|
6.1.2. Aufstellbedingungen und Abstände am Aufstellort

-
Der Wechselrichter muss vor direkter Sonneneinstrahlung, sowie vor direktem Regen und Schnee geschützt installiert werden.

Montagebedingungen
|
6.1.3. Montage
Zur Installation des FENECON Home 10-Wechselrichters an der Wand wie folgt vorgehen:
Montage der Wandhalterung
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|
||||||||||||||
![]() |
|
||||||||||||||
![]() |
|
6.2. Montage Batterieturm
6.2.1. Sicherheitshinweise
Elektrischer Schlag durch spannungsführende Teile Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag bei Berührung spannungsführender DC-Kabel, die am Speichersystem angeschlossen sind.
|
Elektrischer Schlag bei fehlendem Überspannungsschutz Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag aufgrund über die Netzwerkkabel oder andere Datenkabel ins Gebäude und an andere angeschlossene Geräte im selben Netzwerk weitergeleitete Überspannung (z. B. Blitzschlag) durch fehlenden Überspannungsschutz.
|
Feuer und Explosion Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Brand oder Explosion, im Fehlerfall kann im Inneren des Batteriemoduls ein zündfähiges Gasgemisch entstehen. Durch Schalthandlungen kann in diesem Zustand im Inneren des Produkts ein Brand entstehen oder eine Explosion ausgelöst werden.
|
Feuer und Explosion bei tiefentladenen Batteriemodulen Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag beim Berühren eines unter Spannung stehenden Messgerätegehäuses: Eine Überspannung kann ein Messgerät beschädigen und zum Anliegen einer Spannung am Gehäuse des Messgeräts führen.
|
Giftige Substanzen, Gase und Stäube Durch Beschädigungen an elektronischen Bauteilen können giftige Substanzen, Gase und Stäube im Inneren des Wechselrichters entstehen. Das Berühren giftiger Substanzen sowie das Einatmen giftiger Gase und Stäube kann zu Hautreizungen, Verätzungen, Atembeschwerden und Übelkeit führen.
|
Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennungen, durch Hitzeentwicklung und Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen der Batteriemodule.
|
Zerstörung eines Messgeräts durch Überspannung Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag bei Berühren eines unter Spannung stehenden Gehäuses eines Messgerätes. Eine Überspannung kann ein Messgerät beschädigen und zum Anliegen einer Spannung am Gehäuse des Messgeräts führen.
|
Heiße Oberflächen Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennen an heißen Oberflächen: Die Oberfläche des Wechselrichters kann sich stark erwärmen.
|
Gewicht der Batteriemodule Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Quetschen bei Herunterfallen während Transport oder Montage der Batteriemodule.
|
Sand, Staub und Feuchtigkeit Durch das Eindringen von Sand, Staub und Feuchtigkeit kann der Wechselrichter beschädigt und die Funktion beeinträchtigt werden.
|
Elektrostatische Aufladung Durch das Berühren von elektronischen Bauteilen kann der Batterieturm über elektrostatische Entladung beschädigt oder zerstört werden.
|
Reinigungsmittel Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln können der Wechselrichter und Teile des Wechselrichters beschädigt werden.
|
Aufstellort
|
Installation
|
6.2.2. Bedingungen am Aufstellort
Innen- oder Außenaufstellung
Empfohlen wird die Aufstellung des FENECON Home 10-Batterieturms in einem gut belüfteten Raum ohne Fremdwärmequellen. Der Batterieturm kann aber auch witterungsgeschützt im Außenbereich aufgestellt werden (z. B. Garage).
Nicht zulässig ist die Aufstellung auf über 2000 m ü. M. und an unbelüfteten Orten.
Ebenfalls unzulässige Orte:
-
mit explosionsfähiger Atmosphäre.
-
Orte, an denen brennbare oder brandfördernde Stoffe gelagert werden.
-
Nassräume.
-
Orte an denen salzige Feuchte, Ammoniak, ätzende Dämpfe oder Säure in das System eindringen kann.
Das Speichersystem sollte für Kinder und Tiere unzugänglich sein.
6.2.3. Aufstellbedingungen und Abstände am Aufstellort

-
Der Batterieturm muss vor direkter Sonneneinstrahlung, sowie vor direktem Regen und Schnee geschützt installiert werden.
-
Bei Bedingungen außerhalb des optimalen Temperaturbereich kommt es zur Leistungsreduktion der Batterie. (optimaler Temperaturbereich +15 °C bis +30 °C)

-
Mindestens 300 mm von einer Wand und mindestens 600 mm zu einem anderen Batterieturm Abstand halten.
-
Auf der Vorderseite mindestens 500 mm Abstand von einer Wand halten.
-
FENECON Home 10-Batterieturm und Wechselrichter sollten übereinander aufgestellt/montiert werden. Wenn der Raum nach oben nicht reicht, können Batterieturm und Wechselrichter auch nebeneinander installiert werden.
6.3. Montage Batterieturm 1 mit FEMS-Box
Zum Aufbau des Batterieturms wie folgt vorgehen:
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|
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|
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|
![]() |
|
Es können maximal 10 FENECON Home 10-Batteriemodule auf einen Sockel gestapelt werden. |
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|
Elektrischer Schlag Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag.
|
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|
![]() |
|
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|
![]() |
|
![]() |
|
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|
Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Abschnitt Montage weiterer Batterietürme. |
6.4. Elektrische Installation
6.4.1. Erdung des Wechselrichters und des Batterieturms
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|
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|
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|
Der Querschnitt der Erdung muss mindestens 10 mm2 betragen. |
6.4.2. Anschluss und Verkabelung des AC-Stromkreises

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
2-Richtungszähler von Energieversorger |
2 |
Absicherung des Wechselrichters C25 3-polig.* |
3 |
Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern |
4 |
Serviceschalter zum Umschalten der Notstromlasten auf das Stromnetz (empfohlen) |
5 |
Verbraucher geschützt durch passende LS-Schalter und RCD Typ A 30 mA.** |
6 |
Verbraucher — notstromversorgt maximal 10 kW/3,33 kW pro Phase (gilt auch im Normalbetrieb wenn Netz vorhanden!); keine weiteren AC-Erzeuger zulässig |
7 |
Verbraucher nicht notstromversorgt |
8 |
AC-Versorgung der EMS-Box (falls Verbraucher am Notstromabgang angeschlossen sind) |
9 |
Absicherung B10 1-polig |
10 |
Potentialausgleichsschiene |
* Zusätzlich sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen sowie die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreiber einzuhalten. (Wenn ein RCD vom Netzbetreiber gefordert wird, wird ein RCD Typ A mit 300 mA Auslösestrom empfohlen, bei 30 mA kann es zu unerwünschten Abschaltungen kommen.)
** Einzuhalten sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen, die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreibers sowie die Vorgaben des Herstellers.

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Notstromverbraucher werden über Wechselrichter notstromversorgt (Normalstellung) |
2 |
Notstromverbraucher sind vom Wechselrichter und Netz getrennt |
3 |
Notstromverbraucher werden vom Netz versorgt |
Die automatische Notstromumschaltung im Wechselrichter wird durch den Wartungsschalter nicht beeinträchtigt. |

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
2-Richtungszähler von Energieversorger |
2 |
Absicherung des Wechselrichters C25 3-polig* |
3 |
Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern |
4 |
Verbraucher nicht notstromversorgt |
5 |
Klappwandler (direkt hinter EVU-Zähler) bereits vormontiert am Energy-Meter |
6 |
Energy-Meter |
7 |
Absicherung des Energy-Meters (empfohlen) B6 3-polig |
* Einzuhalten sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen, die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreibers sowie die Vorgaben des Herstellers.
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|
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|
||
Abschnitt |
Beschreibung |
Maße |
|
1 |
Außendurchmesser |
13-18 mm |
|
2 |
Länge entmanteltes Kabel |
20-25 mm |
|
3 |
Länge abisolierter Leiter |
7-9 mm |
|
4 |
Querschnitt Leiter |
4-6 mm |
|
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|
||
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|
||
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|
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|
|
image::other/de/home/smart_meter.jpg[pdfwidth=90%, width=200, align="center"] | [start=14] . Spannungsabgriff an den markierten Anschlüssen vom Energy-Meter anschließen. . Das Energy-Meter muss je Phase mit einem LS-Schalter B6A vorgesichert werden. . Die Klappwandler sind bereits angeschlossen. Sollten bei der Installation die Messsensoren des Energy-Meters, aus Montagegründen abgeschraubt worden sein, so ist auf die richtige Reihenfolge beim Wiederanschließen zu achten. |
---|
![]() |
|
Es wird ein 4-poliger Wartungsschalter empfohlen. Es ist darauf zu achten, dass es beim Schalten zu keiner Sternpunktverschiebung kommen kann. |
Die Funktion der automatischen Notstromumschaltung wird dadurch nicht beeinträchtigt. |
6.4.3. AC-Anschluss der FENECON Home 10-EMS-Box
Für die Versorgung der FENECON Home 10-EMS-Box wird eine externe 230 V Spannungsversorgung benötigt.
Dies hat den Zweck, die leere Batterie nicht durch zusätzliche Verbraucher zu belasten. Das kann insbesondere im Winter, wenn keine Sonne scheint, oder wenn Schnee auf der PV-Anlage liegt, vorkommen.
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|
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|
|
6.5. Erklärung der Funktion "Nulleinspeisung"
FENECON GmbH erklärt hiermit, dass der Wechselrichter:
-
FENECON WR: FHI-10-DAH, FHI-10-DAH 16A, FHI-20-DAH, FHI-29,9-DAH
in Kombination mit dem FHM-120-C, FHM-C Energiezählern, auf den sich diese Erklärung bezieht, die Nulleinspeisungsfunktion unterstützt.
Dazu können die Wechselrichter über das FENECON Energiemanagementsystem so konfiguriert werden, dass die erzeugte PV-Energie zu 100 % selbst verwendet wird und nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird.
Dazu ist die "Maximale Einspeiseleistung" auf 0 Watt zu setzen.
Folgende Abweichungen sind bei der Nulleinspeisungsfunktion zu beachten:
FENECON WR: ± 50 W pro Phase
Des Weiteren hängt die Genauigkeit vom Leistungsfaktor der Lasten ab. Ein hohes Maß an (Verzerrungs-)Blindleistung wirkt sich negativ auf die Genauigkeit der gemessenen Wirkleistung aus.
Die Erklärung gilt für alle identischen Exemplare des Erzeugnisses. Die Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an dem Gerät eine Änderung vorgenommen oder dieses unsachgemäß angeschlossen wird, oder nicht nach der Betriebsanleitung aufgebaut wurde, oder der Wechselrichter mit externem Erzeuger betrieben wird.
6.5.1. DC-Kabel vom Batterieturm zum Wechselrichter
Bei mehreren Batterietürmen kann dieser Abschnitt übersprungen werden.
Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Abschnitt Montage weiterer Batterietürme. |
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|
6.5.2. Anschluss und Verkabelung PV-Anlage
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Die PV-Anlage kann direkt am Wechselrichter an den PV-Eingängen angesteckt werden. |
Im Wechselrichter ist ein Typ-2-Überspannungsschutz integriert. |
6.5.3. Anschluss Kommunikationsmodul am Wechselrichter
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Am Wechselrichter das Kommunikationsmodul anstecken. (Ist im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten) |
Falls der Stecker nicht eingesteckt wird, kann es zu Netzerkennungsproblemen des Wechselrichters führen. |
6.5.4. Kommunikation zwischen Zähler und Wechselrichter
![]() |
Am Wechselrichter ist das Kommunikationskabel (Netzwerkkabel) für den Energy-Meter bereits angesteckt. Wenn das vorhandene 5-m-Kabel nicht ausreicht, kann es mit einem herkömmlichen Netzwerkkabel auf bis zu 100 m verlängert werden. |
6.5.5. Kommunikation zwischen Batterie und Wechselrichter
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|
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|
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|
Pin 3 ist als Ground für den RS485-Anschluss ausgelegt. Somit können auch andere Leitungen mit Schirmung aufgelegt werden. |
Wenn ansteuerbare Verbraucher installiert und eine der nachfolgenden FEMS-Erweiterungen gekauft wurden, können die nachfolgenden beiden Schritte vorerst vernachlässigt werden.
|
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|
![]() |
|
6.5.6. Kommunikation von einem Batterieturm
![]() |
Wenn nur ein Batterieturm installiert wird, muss am Anschluss PARALLEL OUT die Endbrücke (im Lieferumfang enthalten) eingesteckt und durch Drehen der Unterseite verriegelt werden. |
Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Abschnitt Montage weiterer Batterietürme. |
6.5.7. Kommunikation zu Kundennetzwerk
Falls der Batterieturm im Innenraum aufgestellt wird, kann dieser Punkt übersprungen werden. Und das Netzwerkkabel direkt angesteckt werden. |
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|
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|
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|
Das Speichersystem hat keine W-LAN-Funktion. |
6.5.8. Abdeckung des Internal-Eingangs (optional)
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Optional kann ein Netzwerkgehäuse mit Blindstopfen (im Lieferumfang enthalten) als Abdeckung für den Internal-Anschluss benutzt werden. Das Netzwerkgehäuse und der Blindstopfen müssen zuvor montiert werden. |
Alle Eingänge sind nach Schutzart IP55 geschützt. Es besteht keine Notwendigkeit, nicht belegte Anschlüsse abzudecken. |
7. Parallelschaltung mehrerer Batterietürme
7.1. Montage weiterer Batterietürme
7.1.1. Montage Batterieturm 2 mit FENECON Home 10-Parallel-Box
Wenn ein zweiter Batterieturm vorhanden ist, wird auf den zweiten Batterieturm anstatt der EMS-Box die Parallel-Box aufgesteckt.
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Hierfür wiederholen Sie die Schritte aus Abschnitt Montage Batterieturm 1 mit FENECON Home 10-EMS-Box. Bei Schritt 15 stecken Sie anstatt der FENECON Home 10-EMS-Box die FENECON Home 10-Parallel-Box auf. |
7.1.2. Montage Batterieturm 3 mit FENECON Home 10-Extension Box
Wenn ein dritter Batterieturm vorhanden ist, wird auf den dritten Batterieturm anstatt der EMS-Box die Extension-Box aufgesteckt.
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Hierfür wiederholen Sie die Schritte aus Abschnitt Montage Batterieturm 1 mit FENECON Home 10-EMS-Box. Bei Schritt 15 stecken Sie anstatt der FENECON Home 10-EMS-Box die FENECON Home 10-Extension-Box auf. |
7.2. Elektrische Installation weiterer Batterietürme
7.2.1. DC-Kabel zwischen zwei Batterietürmen und dem Wechselrichter
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7.2.2. DC-Kabel zwischen drei Batterietürmen und dem Wechselrichter
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7.3. Kommunikation weiterer Batterietürme
7.3.1. Kommunikation zwischen zwei Batterietürmen
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7.3.2. Kommunikation zwischen drei Batterietürmen
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und zwischen
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7.4. Kapazitätserweiterung des Batterieturms
um eines oder mehrere Batteriemodule
Der Batterieturm kann auf bis zu 10 Batteriemodule in einem Batterieturm erweitert werden.
Wird das Speichersystem nach der IBN durch weitere Batteriemodule erweitert, muss wie folgt vorgegangen werden:
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Fahren Sie dann auf diese Weise fort:
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Das Speichersystem bereitet sich automatisch darauf vor, wenn der Ladezustand nicht über denselben SoC verfügt. |
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Die "Kapazitätserweiterung" ist aktiviert, wenn der blaue Balken angezeigt wird.
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Hier in diesem Beispiel wurde der 24.05.2024 und die Uhrzeit von 09:00 Uhr gewählt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Batterie voraussichtlich be- bzw. entladen um zur "Geplanten Erweiterung" 30 % zu erreichen. |
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Die gewünschte Erweiterung wird gespeichert und je nach gewählter Option sofort bzw. später zu einem bestimmten Zeitpunkt durchgeführt. |
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Die Kapazität kann auch nachträglich erweitert werden, hier gibt es keine zeitliche Begrenzung. Sie werden mit dem neuen Batteriemodul nicht die volle Kapazität erreichen, da sich das neue Modul den alten Modulen angleicht.
Wird nach mehreren Wochen oder Monaten der Batterieturm durch weitere Batteriemodule erweitert, muss wie nachfolgend vorgegangen werden:
29-30 % SoC |
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Hierfür die Wandhalterung der BMS-Box von der Wand schrauben. |
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Wenn der genaue Spannungswert der alten und neuen Batteriemodule nicht getroffen wurde, kommt es zu SoC-Sprüngen, wenn die Batterie be- und entladen wird. Es steht dadurch vorübergehend nicht die volle Kapazität zur Verfügung. |
7.5. Kapazitätserweiterung des Systems
um einen oder mehrere Batterietürme
Die Kapazität des Systems kann nachträglich durch einen oder mehrere Batterietürme mit der gleichen Kapazität erweitert werden. Hier gibt es keine zeitliche Begrenzung.
Der Maximalausbau des FENECON Home 10 Gen. 1 Systems umfasst bis zu 3 Batterietürme mit je 4 bis 10 Batteriemodulen und maximal 66 kWh.
Es wird mit neuen Batteriemodulen nicht die volle Kapazität erreicht, da sich die neuen Module die alten Modulen angleichen.
Nach der Erweiterung muss wie folgt vorgegangen werden:
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→ Sicherungsschalter der Batterie auf OFF. |
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Wenn der genaue Spannungswert der alten und neuen Batterietürme nicht getroffen wurde, dann werden die neuen Batterien nicht zugeschaltet. |
8. FEMS-Online-Monitoring
Das FEMS-Online-Monitoring dient der Visualisierung sämtlicher Energieflüsse in Ihrem System. So zeigt der Energiemonitor Live-Daten zum Netzbezug oder -einspeisung, PV-Produktion, Beladung/Entladung des Batteriespeichers und Stromverbrauch. Über weitere Widgets wird der prozentuale Autarkiegrad und Eigenverbrauch dargestellt. Zusätzlich bieten die einzelnen Widgets eine Detailansicht, über die die Leistungswerte auch phasengenau eingesehen werden können.
Neben der reinen Informationsdarstellung werden im Online-Monitoring auch alle zusätzlich erworbenen FEMS-Erweiterungen, wie beispielsweise zur Einbindung einer Wärmepumpe, Heizstab, E-Ladestation oder Blockheizkraftwerk (BHKW), aufgeführt. Deren Funktionsweise ist durch das entsprechende Widget steuerbar.
Zusätzlich zur Live-Ansicht bietet die Historie die Möglichkeit, selbstgewählte Zeiträume für das Online-Monitoring auszuwählen. Über das Info-Symbol kann der Status des Gesamtsystems als auch der einzelnen Komponenten zu jedem Zeitpunkt überwacht werden.
8.1. Zugangsdaten
Der Zugang zum FEMS-Online-Monitoring ist nach Endkunden und Installateur getrennt.
8.1.1. Zugang für den Endkunden
Der Zugang für den Endkunden wird nach Abschluss der Inbetriebnahme automatisch erzeugt und per E-Mail an den Endkunden verschickt.
Hier müssen noch die AGBs bestätigt werden, dann steht das Monitoring ohne Einschränkungen zur Verfügung.
8.1.2. Zugang für den Installateur
Der Installateurs-Zugang kann wie im Abschnitt Konfiguration per Inbetriebnahme-Assistent beschrieben auf der FENECON-Homepage erstellt werden. Der Zugang ist für die erfolgreiche Inbetriebnahme erforderlich.
9. FEMS-Erweiterungen
Für die nachfolgenden FEMS-Erweiterungen können direkt am (ersten) Batterieturm die integrierten Relais verwendet werden. Hierfür sind verschiedene Pins am 16-poligen Anschlussstecker vorgesehen. Insgesamt stehen drei freie Relaiskanäle zur Verfügung.
Es können nicht alle Apps gleichzeitig angeschlossen werden.
Für weitere Informationen der nachfolgenden Apps besuchen Sie unserer Homepage.
Falls die drei integrierten Relais nicht reichen, kann ein externes 8-Kanal-Relaisboard über Ethernet angebunden werden. |
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Nachfolgend ist die Pin-Belegung des Harting-Steckers im Detail zu sehen. |
Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Anschluss RS485 |
2 |
Zusätzlicher PE |
3 |
Digitale Eingänge DI1-DI4 (derzeit nicht verfügbar) |
4 |
+12 V DC |
5 |
Relais 1 |
6 |
Relais 2 |
7 |
Relais 3 |
9.1. Anschluss einer Wärmepumpe über "SG-Ready"
Die Einbindung einer "SG-Ready-Wärmepumpe" (Smart-Grid-Ready) ist eine fortgeschrittene Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme — oft auch "Power-to-Heat"-Anwendung genannt. Die Ansteuerung sorgt dafür, dass die Wärmepumpe zu Zeiten, in denen günstiger (Sonnen-)strom zur Verfügung steht, den thermischen Speicher leicht überheizt, um dann in Zeiten ohne günstigem Überschussstrom elektrische Energie einzusparen.
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1. Die internen Relaiskontakte 2 und 3 können über die Pins 13/14 und 15/16 am Harting-Stecker angeschlossen werden. 2. Für genaue Infos zum Anschließen der Wärmepumpe halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers. |
9.2. Anschluss eines Heizstabes mit maximal 6 kW
Die Einbindung eines elektrischen Heizstabes ist die einfachste und günstigste Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme — oft auch "Power-to-Heat"-Anwendung genannt.
Wenn die Kapazität des elektrischen Speichers ausgeschöpft ist, muss selbst erzeugte Energie mit geringer Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. In diesen Fällen ist es häufig sinnvoll, den überschüssigen Strom für die Warmwasserbereitung zu verwenden (z. B. für Warmwasser-Pufferspeicher, Pool-Heizung, usw.). So können andere Energiequellen (z. B. Holz oder Öl) eingespart werden.
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1. Damit jede Phase des Heizstabes separat angesteuert werden kann, muss jede Phase einzeln an einem Relais angeschlossen werden. 2. Hierfür die Phase 1 (braun) auf Pin 11 anschließen. Von Pin 12 weiter zum Heizstab. Für die Phase 2 (schwarz) und Phase 3 (grau) werden Pin 13/14 und 15/16 verwendet. 3. Die Relais mit dem Heizstab müssen mit einem LS B10 vorgesichert werden. 4. Es wird ein Kabel (5G1,5) von der Unterverteilung zum Harting-Stecker und ein Kabel (5G1,5) vom Harting-Stecker zum Heizstab empfohlen. 5. Für genaue Infos zum Anschließen der Wärmepumpe halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers. |
Der manuelle Modus ist nur für den vorübergehenden Betrieb geeignet. Für den dauerhaften Betrieb, ist die externe Relaisansteuerung zu verwenden. |
9.3. Ansteuerung eines Heizstabes größer 6 kW
(Ansteuerung über externe Relais)
Die Einbindung eines elektrischen Heizstabes ist die einfachste und günstigste Form der Sektorkopplung von Elektrizität und Wärme — oft auch "Power-to-Heat-Anwendung" genannt.
Wenn die Kapazität des elektrischen Speichers ausgeschöpft ist, muss selbst erzeugte Energie mit geringer Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. In diesen Fällen ist es häufig sinnvoll, den überschüssigen Strom für die Warmwasserbereitung zu verwenden (z. B. für Warmwasser-Pufferspeicher, Pool-Heizung, usw.). So können andere Energiequellen (z. B. Holz oder Öl) eingespart werden. Die extern installierten Relais müssen nach der installierten Leistung des verbauten Heizstabes ausgelegt werden.
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1. Damit jede Phase des Heizstabes separat angesteuert werden kann, muss jede Phase einzeln über ein zusätzliches externes Relais an dem internen Relais angeschlossen werden. 2. L1 über einen LS B6 abgesichert an Pin 11 anschließen. Von Pin 12 die Phase L1 weiter zum externen Relais führen und an A1 anklemmen. A2 muss mit dem Neutralleiter verbunden werden. 3. Mit den beiden anderen Phasen gleich zu Schritt 2 verfahren. K2 und K3 über die Pins 13/14 und 15/17 anschließen. |
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4. Alternativ zu L2/L3 kann natürlich auch L1 durchgeschliffen werden … … oder … 5. … alternativ die Schütze/Relais mit 24 V ansteuern. Wenn eine andere Spannungsquelle verwendet wird, dann darf A2 nicht mit N verbunden werden. |
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6. Die Spannungsversorgung des Heizstabs muss dann mit den Schaltkontakten der Relais verbunden werden. Wenn eine andere Spannungsquelle verwendet wird, dann darf A2 nicht mit N verbunden werden. 7. Für genaue Infos zum Anschließen der Wärmepumpe halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers. |
9.4. Ansteuerung eines BHKW
Die Einbindung eines Blockheizkraftwerks (BHKW) in das elektrische Energiemanagement ist eine fortgeschrittene Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme.
Hiermit lässt sich die Eigenschaft des BHKWs als tageszeit- und witterungsunabhängigen elektrischen Erzeuger zu Nutze machen. So wird dem BHKW bei niedrigem Ladezustand des Speichers ein Einschaltsignal zur Stromproduktion gegeben. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn nachts die Batteriekapazität nicht ausreicht, um den Stromverbrauch zu decken. Dadurch wird der Bezug von teurem Strom aus dem Netz vermieden.
Bei Beladung der Batterie wird dieses Signal wieder gestoppt, um eine unnötige Netzeinspeisung des BHKW Stroms zu verhindern.
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1. Das Freigabesignal für den Start des BHKW kann über die Pins 11/12 angeschlossen werden. 2. Für genaue Infos zum Anschließen des BHKW halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers. |
9.5. Zusätzlicher AC-Zähler
Falls weitere Zähler für das Monitoring von weiteren Verbrauchern oder Erzeugern verbaut wurden, müssen diese nach Herstelleranleitung in den Stromkreis mit eingebunden werden.
Die kommunikative Einbindung wird nachfolgend beispielhaft an einem Socomec Countis E24 gezeigt.
Es können nur Zähler, die von der Firma FENECON freigegeben sind, eingebunden werden.
Der erste Erzeugungszähler wird immer mit der Modbus ID 6 eingebunden. Alle weiteren aufsteigend.
Die Baudrate muss 9600 betragen.
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1. Anstatt die Kommunikationsleitung des Wechselrichters direkt auf Pin 1/2 aufzulegen, wie in Kapitel 6.3.8 beschrieben, muss auf Pin 1/2 die Kommunikationsleitung zum Zähler angeschlossen werden. 2. Weiß auf 1; braun auf 2. |
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3. Vom Zähler wird dann die Verbindung zum Wechselrichter hergestellt. Somit müssen am Zähler jeweils zwei Adern an einen Anschluss aufgelegt werden. |
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vom Batterieturm |
weiß auf 3 |
|
braun auf 2 |
||
zum Wechselrichter |
weiß auf 3 |
|
orange auf 2 |
9.6. Installation weiterer FEMS-Apps
Mit der Bestellung der FEMS-App haben Sie einen 16-stelligen Lizenzschlüssel erhalten. Mittels diesem Lizenzschlüssel können Sie die App eigenständig im FEMS-App Center einlösen.
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10. Externe Ansteuerung des Wechselrichters
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Wechselrichter von externen Einrichtungen zu übersteuern.
10.1. Wirkleistungssteuerung mit einem Rundsteuerempfänger (RSE)
Die Wirkleistung des Home-Wechselrichters kann direkt vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) über den Rundsteuerempfänger gesteuert werden.

Stellen Sie die Verbindung zwischen Rundsteuergerät und Wechselrichter her. Der Rundsteuerempfänger kann direkt am Kommunikationsmodul des Wechselrichters angeschlossen werden.
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Das Verhalten des Wechselrichters in den verschiedenen Regelstufen des Rundsteuerempfängers:
-
100 % → Standardsignal, Wechselrichter arbeitet ohne Einschränkungen (10 kW).
-
60 % → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 60 % reduziert (6 kW).
-
30 % → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 30 % reduziert (3 kW).
-
0 % → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 0 % reduziert (0 kW).
Bei Verwendung weiterer Wechselrichter sind diese ebenfalls und separat an den RSE anzubinden; wie genau hängt vom Netzbetreiber und verwendetem RSE ab.
10.2. § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
Der Wechselrichter kann auf eine maximale Bezugsleistung von 4,2 kW beschränkt werden. Hierfür muss der digitale Eingang des EMS belegt werden.
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10.3. FNN-Konformität
Konformitätsnachweis entsprechend FNN-Dokument:
„Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz“
Anforderung FNN-Dokument
„Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz“, 4.10:
Das Stromspeichersystem FENECON Home entlädt keine in dem Akkumulator gespeicherte Energie in das öffentliche Netz. Die zwischengespeicherte Energie wird nur innerhalb der Kundenanlage verwendet.
Anforderung FNN-Dokument
„Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz“, 4.11:
Zur Verhinderung der Einspeisung wird der Energiefluss am Netzanschlusspunkt durch einen Zähler (Sensor des Speichersystems) gemessen. Diese Daten werden über eine Buskommunikation an das FENECON-Home-Speichersystem übermittelt. Die FENECON GmbH bestätigt hiermit, dass ein Funktionstest (Typprüfung) des Sensors des Stromspeichersystems stattgefunden hat. Zudem wird die ordnungsgemäße Funktion des Sensors des Stromspeichersystems bestätigt.
11. Erstinbetriebnahme
11.1. Prüfen der Installation, Anschlüsse und Verkabelung
Vor der Erstinbetriebnahme die Anlage wie folgt prüfen:
-
Alle Komponenten (Abstände, Umgebung, Befestigung) sind richtig installiert.
-
Alle internen Verkabelungen sind vollständig und fachgerecht angeschlossen.
-
Alle externen Versorgungsleitungen (Spannungsversorgung, Kommunikationskabel) sind fachgerecht angeschlossen.
-
Alle Anschlusswerte sind auf die Anlage abgestimmt und erforderliche Einstellungen wurden vorgenommen.
-
Alle nötigen Prüfungen der Anlage wurden normgerecht durchgeführt.
11.2. Einschalten/Ausschalten der Anlage
11.2.1. Einschalten
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1. Einsichern der EMS-Box (Unterverteilung, oder Steckdose) 2. Einsichern des Wechselrichters. (Unterverteilung, Netz- und Notstromseite) 3. Falls vorhanden die PV-Anlage mit dem DC-Schalter am Wechselrichter zuschalten. (Unterseite Wechselrichter) |
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4. Einsichern des Batterieturms (Front Batterieturm) 5. Wenn mehrere Batterietürme vorhanden sind, müssen alle Türme eingesichert werden. |
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6. Wenn am Wechselrichter die grüne LED bei Back-Up leuchtet, kann die Taste an der EMS-Box für ca. 5 Sekunden gedrückt werden. 7. Dies ist nur relevant, wenn die AC-Versorgung der Batterie am Notstromabgang angeschlossen ist. |
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8. Wenn der LED-Balken zu blinken beginnt kann der Taster losgelassen werden. |
Wenn das System noch nicht konfiguriert wurde, dann geht die Batterie in den Fehlermodus, bzw. schaltet sich ab. |
11.2.2. Ausschalten
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11.3. Konfiguration per Inbetriebnahme-Assistent
Öffnen Sie die Homepage der FENECON und klicken Sie oben rechts auf den Login zum FEMS Online-Monitoring "FEMS-Login". Alternativ werden Sie über den nachfolgenden QR-Code oder den Link auf die Seite geleitet.
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12. Störungsbeseitigung
12.1. Fehler im Online-Monitoring
Der Systemzustand kann nach dem Login oben rechts anhand der Farbe des Symbols überprüft werden. Ein grüner Haken zeigt an, dass alles in Ordnung ist, ein orangefarbenes Ausrufezeichen zeigt eine Warnung (Warning) und ein rotes Ausrufezeichen einen Fehler (Fault) an.
12.1.1. Störungsanzeige
Systemzustand: Alles in Ordnung |
|
Systemzustand: Warnung (Warning) |
|
Systemzustand: Fehler (Fault) |
12.1.2. Störungsbehebung
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Eine detaillierte Übersicht über eine vorhandene Warnung oder einen Fehler erhalten Sie, wenn Sie auf das Ausrufezeichen in der rechten oberen Ecke klicken. |
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Über die Scroll-Leiste kann der Ursprung der Warnung oder des Fehlers genauer untersucht werden. |
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Durch Klicken auf das Symbol (Pfeil nach unten) wird je nach Fehler eine genauere Fehlerbeschreibung angezeigt. |
In dem Beispiel oben wurde zu Testzwecken absichtlich eine falsche Referenz für den Netzzähler eingetragen, weshalb die Ausführung des Controllers fehlschlägt.
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Unter Umständen kann es passieren, dass das FEMS nicht erreichbar ist und nebenstehende Fehlermeldung erscheint. |
Wenn das FEMS offline ist, folgen Sie den Schritten, die unter der Meldung angezeigt werden.
12.2. FENECON Home 10-Wechselrichter
12.2.1. Störungsanzeige
Störungen werden am Wechselrichter über die LED-Anzeige [FAULT] wie folgt angezeigt:

12.2.2. Drehfeld des Netzanschlusses
-
Überprüfen Sie, ob am Netzanschluss ein Rechtsdrehfeld anliegt.
-
Kontaktieren Sie ggf. den FENECON-Service. Die Kontaktdaten finden Sie im Abschnitt Service.
Durch die LEDs werden weitere Informationen zum Zustand des Wechselrichter angezeigt.

12.3. Batterieturm
12.3.1. Störungsanzeige
Störungen werden an der FENECON Home 10-BMS-Box über eine rote LED dargestellt.
Durch LED-Codes werden die verschiedenen Fehler dargestellt.
Speicher-Status |
Speicher-Information |
LEDs |
|||||
blau/rot |
1 |
2 |
3 |
4 |
|||
Boot-Lader |
|||||||
Starten |
Master/Slave |
||||||
Parallel-Box |
|||||||
Extension Box |
|||||||
Prüfmodus |
Einzel- oder Parallelverschaltung |
||||||
SoC-Display |
|||||||
Laden |
0 % bis 25,0 % SoC |
||||||
25,1 % bis 50,0 % SoC |
|||||||
50,1 % bis 75,0 % SoC |
|||||||
75,1 % bis 99,9 % SoC |
|||||||
100 % SoC |
|||||||
Entladen und Standby |
100%-75,1% |
||||||
75,0%-50,1% |
|||||||
50,0%-25,1% |
|||||||
25,0%-0% |
|||||||
Fehler |
Überspannung |
||||||
Unterspannung |
|||||||
Übertemperatur |
|||||||
Untertemperatur |
|||||||
Überstrom |
|||||||
SoH zu tief |
|||||||
Int. Kommunikation |
|||||||
Ext. Kommunikation |
|||||||
Adressfehler Parallel |
|||||||
Adressfehler Module |
|||||||
BMS-Box-Sicherung |
|||||||
Modulsicherung |
|||||||
Kontaktfehler |
|||||||
Isolationsfehler |
|||||||
BMS-Fehler |
Blau permanent an |
|
Blau blinkend |
|
Blau schnell blinkend |
|
Rot permanent an |
12.3.2. Störungsbehebung
Wenn Störungen nicht behoben werden können oder bei Störungen, die nicht in der Störungsliste erfasst sind, muss der FENECON-Service kontaktiert werden. Siehe Abschnitt Service.
12.4. Störungsliste
Komponente | Störung | Maßnahme |
---|---|---|
Batteriemodul |
Das Batteriemodul ist nass geworden |
Nicht berühren |
Batteriemodul |
Das Batteriemodul ist beschädigt |
Ein beschädigtes Batteriemodul ist gefährlich und muss mit größter Sorgfalt behandelt werden. |
12.5. Service
Bei Störungen der Anlage ist der FENECON-Service zu kontaktieren:
Telefon: +49 (0) 9903 6280-0
E-Mail: service@fenecon.de
Unsere Servicezeiten:
Mo.-Do. 08:00 bis 12:00 Uhr | 13:00 bis 17:00 Uhr
Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr | 13:00 bis 15:00 Uhr
13. Technische Wartung
13.1. Prüfungen und Inspektionen
Bei Inspektionsarbeiten ist sicherzustellen, dass das Produkt im sicheren Zustand ist. Nicht ordnungsgemäß durchgeführte Inspektionen können schwerwiegende Folgen für Personen, die Umwelt und das Produkt selbst verursachen. |
Inspektionsarbeiten sind ausschließlich von ausgebildeten und befähigten Fachkräften durchzuführen. |
Für alle Einzelkomponenten sind die Wartungshinweise der Komponentenhersteller zur beachten. |
Kontrollieren Sie das Produkt und die Leitungen regelmäßig auf äußerlich sichtbare Beschädigungen. Bei defekten Komponenten kontaktieren Sie den FENECON-Service. Reparaturen dürfen nur von der Elektrofachkraft vorgenommen werden.
13.2. Reinigung
Reinigungsmittel:
Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln kann der Stromspeicher und seine Teile beschädigt werden.
Es wird empfohlen. den Stromspeicher und alle seine Teile ausschließlich mit einem mit klarem Wasser befeuchteten Tuch zu reinigen.
Das gesamte Produkt ist regelmäßig zu reinigen. Hierfür dürfen nur entsprechende Reinigungsmittel verwendet werden. |
13.3. Wartungsarbeiten
An der Anlage müssen keine regelmäßigen Wartungsarbeiten durchgeführt werden, prüfen Sie dennoch regelmäßig den Status Ihres Speichers.
Eine regelmäßige Neu-Referenzierung des Speichers wird empfohlen, d. h., dass dieser vollständig entladen (SoC = 0 %) und anschließend wieder vollständig beladen werden muss (SoC = 100 %), da es sonst ggf. zu Kapazitätsverlusten kommen kann. |
14. Hinweis für Feuerwehren im Umgang mit FENECON Heim- und Gewerbespeichern
Die FENECON Home- und Commercial-Systeme arbeiten im Niederspannungsbereich, was bedeutet, dass sie mit Spannungen von weniger als 1.500 Volt Gleichstrom (DC) und weniger als 1.000 Volt Wechselstrom (AC) betrieben werden.
Es kann sinnvoll sein, einen zusätzlichen Schalter zu installieren, der das Gebäude von der Notstromversorgung trennt. Dies erleichtert den Einsatzkräften der Feuerwehr, im Notfall sicher und schnell zu handeln.

Für eine genaue Vorgehensweise bei Einsatzkräften wird empfohlen, bei den zuständigen Feuerwehrschulen nachzufragen und die entsprechenden Merkblätter sowie Taschenkarten für Batteriespeicher anzufordern.
16. Demontage und Entsorgung
16.2. Entsorgung
-
Der FENECON Home 10 darf nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden.
-
Der FENECON Home 10 ist RoHS- und REACH-konform.
-
Die Entsorgung des Produktes muss den örtlichen Vorschriften für die Entsorgung entsprechen.
-
Vermeiden Sie es, die Batterie-Module hohen Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen.
-
Vermeiden Sie es, die Batterie-Module hoher Luftfeuchte oder ätzender Atmosphäre auszusetzen.
-
Entsorgen Sie das Speichersystem und die darin enthaltenen Batterien umweltgerecht.
-
Die FENECON Home 10-Batteriemodule aufgrund von Explosionsgefahr nicht im Feuer entsorgen.
-
Wenden Sie sich an die FENECON GmbH, um die Altbatterien zu entsorgen.