FEMS Technische Dokumentation

2026.9.1

1. Internetanbindung

Eine dauerhafte Internetanbindung für das FEMS wird empfohlen. Grundsätzlich ist auch ein Offline-Betrieb möglich. In diesem Fall können jedoch u.a. die folgenden Funktionen nicht genutzt werden:

  1. Systemupdates

  2. Installation von neuen FEMS-Apps

  3. Übertragung von Messdaten an FENECON-Server für Remote-Zugriff

  4. Nutzung des Online-Monitorings über den FENECON-Portalzugang (z. B. für unterwegs via Smartphone)

  5. Wartungszugang für FENECON-Service-Mitarbeiter

  6. Nutzung von FEMS-Apps mit Third-Party Diensten über Internet (z. B. zeitvariable Stromtarife)

2. Netzwerkkonfiguration

Das FEMS bezieht in der Standard-Konfiguration die IP-Adresse über einen DHCP-Server (z. B. FritzBox). Die Netzwerkkonfiguration kann im Online Monitoring zusätzlich unter Einstellungen → Netzwerkkonfiguration angepasst werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

3. Firewall

Die folgenden Dienste sind auf dem FEMS aktiv und benötigen eine Internetverbindung zu den jeweiligen Zieladressen und -ports.

Tabelle 1. Firewall und Zieladressen
Dienst Ziel-Adresse(n) Ziel-Port

DNS

(IP des durch DHCP zugewiesenen
DNS-Servers)

53 (DNS)

Online-Monitoring

144.76.42.217 (fenecon.de)
162.55.102.78 (www1.fenecon.de)

443 (HTTPS)

Zeitsynchronisierung

144.76.42.217 (fenecon.de)

123 (NTP)

Betriebssystem Paketupdates

144.76.42.217 (deb.fenecon.de)

80 (HTTP)

Fernwartung

168.119.5.99 (remote-service.fenecon.de)

2222

FENECON-Service

185.145.190.0/24

Bei Problemen mit einem dieser Schritte überprüfen Sie bitte die Portfreigabe des Routers oder wenden Sie sich an service@fenecon.de.

4. API-Kommunikation

Individuelle FEMS Apps können weitere Zugriffe erforderlich machen, z. B.:

5. Systemupdate

Das FEMS wird regelmäßig im Rahmen von Softwareupdates aktualisiert.
Diese Updates können über den Reiter Einstellungen → FEMS Systemupdate installiert werden.

6. Interaktion mit anderen EMS

Allgemeiner Hinweis zur Funktionalität des FEMS in Verbindung mit anderen Energiemanagementsystemen: Es besteht die Möglichkeit, dass unerwünschte Wechselwirkungen auftreten, wenn neben dem FEMS noch ein weiteres EMS installiert ist.

Um die optimale Funktion des FEMS, auch in Verbindung mit Hardwarekomponenten anderer Hersteller, sicherzustellen, darf kein weiteres EMS parallel auf dem System installiert sein.