Installations- und Konfigurationsanleitung — Heidelberg (Amperfied) Energy Control
1. Einleitung
1.1. Rechtliche Bestimmungen
Die in diesen Unterlagen enthaltenen Informationen sind Eigentum der FENECON GmbH. Die Veröffentlichung, ganz oder in Teilen, bedarf der schriftlichen Zustimmung der FENECON GmbH.
Änderungen und Druckfehler vorbehalten!
Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Firma Heidelberg (Amperfied) GmbH.
1.2. Qualifikation der Elektrofachkraft
Eine qualifizierte Elektrofachkraft ist eine Person, die die notwendige Erfahrung und Ausbildung vorweisen kann:
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Einrichten, Einschalten, Abschalten, Freischalten, Kurzschließen und Instandsetzen von Stromkreisen und Geräten
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Standardwartungen und Gebrauch von Schutzgeräten gemäß derzeitiger Sicherheitsstandards
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Erste Hilfe/Notversorgung
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Aktueller Kenntnisstand bezüglich lokaler Vorschriften, Normen und Richtlinien
1.3. Verwendete Symbole
Vor dem Lesen des Handbuches sollten Sie sich über die verschiedenen Typen von Sicherheitswarnungen informieren. Sie sollten sich zudem mit der Wichtigkeit der Sicherheitswarnungen vertraut machen.
1.4. Darstellungskonventionen
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2. Produktbeschreibung
2.1. Lieferumfang
Prüfen Sie, nachdem Sie die Lieferung erhalten haben, ob alle Bestandteile mitgeliefert wurden. Prüfen Sie den Lieferumfang auf Beschädigungen. Sollte etwas fehlen oder beschädigt sein, wenden Sie sich bitte sofort an den Lieferanten. Folgende Komponenten sind in der Lieferung enthalten:
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Heidelberg Energy Control
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Betriebs- und Installationsanleitung — Heidelberg Energy Control
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Zusätzlich: 2-Draht-Bus für Modbus RTU (RS485)
3. Inbetriebnahme
Zur Installation der Heidelberg (Amperfied) Energy Control Ladestation folgen Sie bitte den Anweisungen in der |
Diese Kurzanleitung bezieht sich auf die originalen Benutzerhandbücher. |
3.1. Modbus-Anschluss (RS485)
Bitte beachten Sie, dass die Heidelberg (Amperfied) Energy Control über Modbus RTU (RS485) angeschlossen wird. |
Um eine Netzwerkverbindung über Modbus RTU (RS485) herzustellen, folgen Sie bitten den nachstehenden Schritten.
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Schließen Sie den RS485-Bus als 2-Draht Ausführung (half-duplex) an den Input A | B auf der rechten Seite an.

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Verbinden Sie die Busleitung wie vom Hersteller beschriftet.
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A auf der linken Seite
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B auf der rechten Seite
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Die Busleitung wird mittels einer Steckverbindung (RS485) über den RS485-Anschluss "Externe Geräte" an der FEMS-Box angeschlossen.
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Wenn mehrere Heidelberg Energy Control verbaut werden sollen, dann können diese kommunikativ in Reihe geschaltet werden. Hierfür kann vom ersten Heidelberg Energy Control auf den Zweiten usw. weitergebrückt werden.
Die Modbus-Adresse muss aufsteigend eingestellt werden. |
3.2. Konfiguration der DIP-Schalter
Über die DIP-Schalter können diverse Einstellungen wie Bus-ID und Ansteuerung getätigt werden.
Durch Abnehmen der Frontabdeckung gelangt man an die DIP-Switches. Hier finden Sie fünf verschiedene Schalter-Leisten, die wir im Folgenden weiter erläutern werden.

Über den Mikroschaltern finden Sie jeweils eine Kennzeichnung. Beispielsweise "S2" für die Mikroschalter Reihe S2.
3.2.1. Einstellen der Ladesäulensteuerfunktionen
Über die Mikroschalter Reihe S5 kann eine Ladesäulensteuerfunktion aktiviert werden. In der Werkseinstellung befinden sich alle DIP-Schalter auf "OFF".
Bitte überprüfen Sie, ob der DIP-Schalter S5/4 auf "OFF" gestellt ist. Über diesen wird die Heidelberg Energy Control von "Follower" auf "Leader" geschaltet.
S5/4 |
|
ON |
Leader |
OFF |
Follower |
Bitte beachten Sie, dass die Heidelberg Energy Control zusammen mit der FEMS App AC-Ladestation lesend nur als "Follower" genutzt werden kann. |
Die weiteren DIP-Schalter S5/2 und S5/3 werden nicht benötigt und bleiben ebenfalls auf "OFF".


3.3. Einstellen der Bus-ID
Über die Mikroschalter Reihe S4 wird für eine "Follower"-Ladestation eine Bus-ID von 1 bis 15 vergeben.
Folgendes gilt es dabei zu beachten:
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Bus-ID |
S4/1 |
S4/2 |
S4/3 |
S4/4 |
---|---|---|---|---|
0 |
OFF |
OFF |
OFF |
OFF |
1 |
OFF |
OFF |
OFF |
ON |
2 |
OFF |
OFF |
ON |
OFF |
3 |
OFF |
OFF |
ON |
ON |
4 |
OFF |
ON |
OFF |
OFF |
5 |
OFF |
ON |
OFF |
ON |
6 |
OFF |
ON |
ON |
OFF |
7 |
OFF |
ON |
ON |
ON |
8 |
ON |
OFF |
OFF |
OFF |
9 |
ON |
OFF |
OFF |
ON |
10 |
ON |
OFF |
ON |
OFF |
11 |
ON |
OFF |
ON |
ON |
12 |
ON |
ON |
OFF |
OFF |
13 |
ON |
ON |
OFF |
ON |
14 |
ON |
ON |
OFF |
OFF |
15 |
ON |
ON |
OFF |
ON |
In dem nachstehenden Anwendungsfall gehen wir von 1 x Heidelberg Energy Control aus.
Dieser vergeben wir über die Mikroschalter Reiher S4 die Bus-ID "1".


Bitte notieren Sie sich die Bus-ID Ihrer Heidelberg Energy Control, diese wird bei der Installation Ihrer FEMS App Heidelberg lesend abgefragt. |
3.3.1. Zulässige Stromstärke einstellen
Über den Drehschalter S1 — untere Platine, hinter der Halterung für das Netzwerkkabel, kann die maximale Stromstärke zwischen 6 A und 16 A eingestellt werden.


Zahl am Drehschalter S1 |
maximale Stromstärke |
---|---|
0 |
6 A (Voreinstellung, Auslieferzustand) |
1 |
8 A |
2 |
10 A |
3 |
12 A |
4 |
14 A |
5 … 9 |
16 A |