FENECON Home 20 & 30 Montage- und Serviceanleitung

Inhaltsverzeichnis

1. Informationen zu dieser Anleitung

Das Personal muss diese Montage- und Serviceanleitung vor Beginn aller Arbeiten sorgfältig gelesen und verstanden haben.

1.1. Formelles zur Montage- und Serviceanleitung

© FENECON GmbH, 2023

Alle Rechte vorbehalten

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Genehmigung der Firma FENECON GmbH gestattet.

1.2. Version/Revision

Tabelle 1. Version Revision

Version/ Revision

Änderung

Datum

Name

2023.10.1

Entwurf Ersterstellung

09.10.2023

FENECON TK

2023.11.1

Erweiterung um Kapitel 10-17

16.11.2023

FENECON TK

2023.12.1

Fehlerbehebung

05.12.2023

FENECON TK

2024.01.1

Fehlerbehebung / Erweiterung um Kapitel 11

10.01.2024

FENECON TK

1.3. Darstellungskonventionen

Tabelle 2. Darstellungskonventionen
Dieses Symbol kennzeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Falls diese Gefahr nicht vermieden wird, kann diese zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen.
Dieses Symbol kennzeichnet eine mögliche gefährliche Situation. Falls diese gefährliche Situation nicht vermieden wird, kann dies zu leichten oder mäßigen Verletzungen führen.
Dieses Symbol kennzeichnet eine Warnung. Falls diese Warnung nicht beachtet wird, kann dies zu Beschädigung und/oder Zerstörung der Anlage führen.
Dieses Symbol kennzeichnet einen Hinweis. Das Beachten des Hinweises wird empfohlen.

1.4. Aufbau von Warnhinweisen

Warnhinweise schützen bei Beachtung vor möglichen Personen- und Sachschäden und stufen durch das Signalwort die Größe der Gefahr ein.

Quelle der Gefahr
Mögliche Folgen bei Nichtbeachtung
- Maßnahmen zur Vermeidung/Verbote

Gefahrenzeichen
Das Gefahrenzeichen kennzeichnet Warnhinweise, die vor Personenschäden warnen.

Quelle der Gefahr
Die Quelle der Gefahr nennt die Ursache der Gefährdung.

Mögliche Folgen bei Nichtbeachtung
Die möglichen Folgen bei Nichtbeachtung des Warnhinweises sind z. B. Quetschungen, Verbrennungen oder andere schwere Verletzungen.

Maßnahmen/Verbote
Unter Maßnahmen/Verbote sind Handlungen aufgeführt, die zur Vermeidung einer Gefährdung erfolgen müssen (z. B. Antrieb stillsetzen) oder die zur Vermeidung einer Gefährdung verboten sind.

1.5. Begriffe und Abkürzungen

Folgende Begriffe und Abkürzungen werden in der Montage- und Serviceanleitung verwendet:

Tabelle 3. Begriffe und Abkürzungen
Begriff/Abkürzung Bedeutung

AC

Alternating Current - Wechselstrom

BHKW

Blockheizkraftwerk

BMS

Batterie Management System

DC

Direct Current - Gleichstrom

EMS

Energiemanagement System

Energy-Meter

Stromzähler für den Wechselrichter am Netzanschlusspunkt

FEMS

FENECON Energiemanagement System

IBN

Inbetriebnahme

MPPT

Maximum Power Point Tracking Sucher für den maximalen Leistungspunkt

NAP

Netzanschlusspunkt

PE

Schutzleiter

PV

Photovoltaik

RTE

Round-trip-Effizienz (RTE)
Systemwirkungsgrad Verhältnis der entladenen zur geladenen Energiemenge

SG-Ready

Smart-Grid-Ready - Vorbereitung der Wärmepumpe zur externen Ansteuerung

SOC

State of Charge
Ladezustand Die verfügbare Kapazität in einer Batterie, ausgedrückt als Prozentsatz der Nennkapazität.

SOH

State of Health - Alterungszustand

VDE

Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.

Widget

Komponente des Online-Monitoring

1.6. Lieferumfang

Tabelle 4. Lieferumfang
Pos. Komponente Anzahl Bemerkung

1

FENECON Home 20 & 30  - Wechselrichter

1

Je nach Ausführung, 20 oder 30 kW

2

FENECON Home 20 & 30  - EMS Box (inkl. FENECON Energiemanagement System )

1

3

FENECON Home 20 & 30  - Parallel Box

1

optional für 2. Home 20 & 30-Batterieturm

4

FENECON Home 20 & 30 - Extension Box

1

optional für 3. & 4. Home 20 & 30-Batterieturm

5

FENECON Home 20 & 30  - BMS Box

1

je Home 20 & 30-Batterieturm

6

FENECON Home 20 & 30  - Batteriemodul

abhängig von der bestellten Kapazität

7

FENECON Home 20 & 30  - Sockel

1

je Home 20 & 30-Batterieturm

Tabelle 5. Unterlagen
Komponente Bemerkung

Montage- und Serviceanleitung FENECON Home 20 & 30

Anleitung für den Installateur

Schnellstartanleitung FENECON Home 20 & 30

Schnellstartanleitung für den Installateur

Bedienungsanleitung FENECON Home 20 & 30

Anleitung für den Benutzer / Endkunden

Broschüre FENECON Home 20 & 30

2. Sicherheit

2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Stromspeichersystem dient dem Speichern von elektrischer Energie in wiederaufladbaren Lithium-Eisenphosphat-Batteriemodulen (Beladen) und dem Bereitstellen von elektrischer Energie (Entladen). Dieser Be- und Entladeprozess erfolgt über einen angeschlossenen FENECON Home 20 & 30-Wechselrichter. Alle Prozesse des Stromspeichersystems werden durch das FEMS überwacht und gesteuert. Die Anlage darf nur unter Einhaltung der zulässigen technischen Daten (siehe Kapitel 3) verwendet werden.

2.2. Qualifikation des Personals

Die Installation und Wartung der Anlage darf nur qualifiziertes Personal durchführen.

2.2.1. Elektro-Fachpersonal

Zu Elektro-Fachpersonal zählen Personen, die

  • aufgrund Ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen und Bestimmungen in der Lage sind, Arbeiten an elektrischen Anlagen auszuführen.

  • vom Betreiber zum Ausführen von Arbeiten an elektrischen Anlagen und Ausrüstungen des Batteriesystems beauftragt und geschult worden sind.

  • mit der Funktionsweise des Batteriesystems vertraut sind.

  • auftretende Gefährdungen erkennen und diese durch geeignete Schutzmaßnahmen verhindern können.

2.2.2. Servicepersonal

Zum Servicepersonal zählt das Herstellerpersonal oder durch die FENECON GmbH unterwiesenes und autorisiertes Fachpersonal, welches für Arbeiten an der Anlage (z. B. Montage, Reparatur, Wartung, Tätigkeiten an den Batterien etc.) durch den Betreiber angefordert werden muss.

2.3. Allgemein zum FENECON Home 20 & 30 Speichersystem

  • Die Installation der Batteriemodule und die Herstellung der Kabelverbindungen dürfen nur durch Elektro-Fachpersonal erfolgen.

  • Das Stromspeichersystem darf nur unter den bestimmten Lade- / Entladebedingungen benutzt werden (vgl. Kapitel Technische Daten).

  • Das Stromspeichersystem nicht in Wasser eintauchen, befeuchten oder mit nassen Händen berühren.

  • Abstand zu Wasserquellen halten

  • Das Stromspeichersystem von Kindern und Tieren fernhalten

  • Das Stromspeichersystem kann einen Stromschlag und durch Kurzschlussströme Verbrennungen verursachen.

  • Stromspeichersystem nicht erhitzen

  • Nicht versuchen, Batteriemodule zu quetschen oder zu öffnen

  • Heruntergefallene Batteriemodule nicht mehr verwenden.

  • Das Stromspeichersystem an kühlen Orten aufstellen/lagern

  • Das Stromspeichersystem nicht mehr verwenden, wenn während der Montage, des Ladens, des normalen Betriebs und/oder der Lagerung Farbveränderungen oder mechanische Schäden festgestellt werden.

  • Augen- und Hautkontakt mit ausgetretener Elektrolytlösung muss vermieden werden. Nach dem Kontakt mit Augen oder Haut muss sofort mit Wasser gespült/gereinigt und ein Arzt aufgesucht werden. Durch verspätete Behandlung können schwerwiegende gesundheitliche Schäden entstehen.

  • Das Stromspeichersystem keinem offenen Feuer aussetzen.

  • Das Stromspeichersystem nicht in der Nähe von offenem Feuer, Heizungen oder Hochtemperaturquellen aufstellen oder benutzen.

  • Aufgrund der Hitze können Isolationen schmelzen und die Sicherheitsentlüftung beschädigt werden. Dies kann zu Überhitzung, Explosion oder Bränden an den Batteriemodulen führen.

  • Wenn die Schutzvorrichtungen beschädigt sind, können abnormale Ladeströme und -spannungen eine chemische Reaktion in den Batteriemodulen verursachen, die zu Überhitzung, Explosion und sogar zum Brand der Batteriemodule führen.

  • Die Steckkontakte der BMS-Box nicht umgekehrt anschließen.

  • Batteriemodule nicht kurzschließen.

  • Die Batteriemodulstecker (+) und (-) nicht direkt mit einem Draht oder einem metallischen Gegenstand (z. B. Metallkette, Haarnadel) berühren. Bei Kurzschluss kann übermäßig Strom erzeugt werden, der zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.

  • Teile des Stromspeichersystems nicht werfen oder fallen lassen.

  • Keine mechanische Gewalt auf das Stromspeichersystem einwirken lassen. Die Batteriemodule können beschädigt werden und es kann zu Kurzschlüssen kommen, was zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.

  • Es dürfen keine Lötarbeiten am Stromspeichersystem durchgeführt werden. Während des Lötens eingebrachte Wärme kann den Isolator und den Mechanismus der Sicherheitsentlüftung beschädigen und zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen.

  • Die Batteriemodule dürfen nicht zerlegt oder verändert werden. Die Batteriemodule enthalten einen Sicherheitsmechanismus und eine Schutzeinrichtung, deren Beschädigung zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.

  • Die Batteriemodule nur bestimmungsgemäß verwenden. Die nichtbestimmungsgemäße Verwendung kann zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen.

  • Die Anweisungen zur Installation und zum Betrieb lesen, um Schäden durch fehlerhafte Bedienung zu vermeiden.

  • Die Batteriemodule können möglicherweise nach längerer Lagerzeit über eine zu geringe Zellspannung verfügen. Sollte dies der Fall sein, wenden Sie sich an den Service

  • Die Batteriemodule keinen Hochspannungen aussetzen.

  • Die Batteriemodule auf ebenen Flächen abstellen.

  • Keine Gegenstände auf den FENECON Home 20 & 30 Batterieturm abstellen.

  • Nicht auf das Stromspeichersystem treten.

2.3.1. Installation, Betrieb und Wartung

Bei Installation, Betrieb oder Wartung der Batteriemodule unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise beachten:

  • Installations-/Wartungsarbeiten und die Herstellung der Kabelverbindungen dürfen nur von Fachpersonal (Elektro-Fachpersonal) durchgeführt werden.

  • Bei den Wartungsarbeiten auf trockene Isoliergegenstände stellen und während der Wartungsarbeiten/des Betriebs keine Metallgegenstände (z. B. Uhren, Ringe und Halsketten) tragen.

  • Isolierte Werkzeuge benutzen und persönliche Schutzausrüstung tragen.

  • Nicht zwei geladene Kontakte mit Potentialdifferenz berühren

  • Die Batteriespannung mit einem Multimeter messen und sicherstellen, dass die Ausgangsspannung im Aus-Modus 0 V beträgt.

  • Wenn eine Anomalie festgestellt wird, den Batterieturm sofort ausschalten.

  • Die Wartungsarbeiten erst fortsetzen, nachdem die Ursachen der Anomalie beseitigt wurden.

  • Die Batteriemodule können einen Stromschlag und durch hohe Kurzschlussströme Verbrennungen verursachen.

2.3.2. Brandschutz

  • Das Stromspeichersystem nicht direktem Sonnenlicht aussetzen

  • Den Kontakt mit leitfähigen Gegenständen (z. B. Drähten) vermeiden.

  • Hitze- und Feuerquellen, brennbare, explosive und chemische Materialien vom Stromspeichersystem fernhalten

  • Die FENECON Home 20 & 30-Batteriemodule aufgrund Explosionsgefahr nicht im Feuer entsorgen

2.3.3. Lagerung

  • Batteriemodule (Lithium-Eisenphosphat-Batterien) nicht mit brennbaren oder giftigen Gegenständen lagern

  • Batteriemodule mit Sicherheitsmängeln separat von unbeschädigten Batteriemodulen lagern.

2.3.4. Beladung

  • Den SOC des Batteriemoduls zum Versand unter 30% halten und das Batteriemodul aufladen, wenn es länger als 6 Monate gelagert wurde.

2.4. Betriebsmittel

2.4.1. Elektrolytlösung der Batteriemodule

  • In den Batteriemodulen (Lithium-Eisenphosphat) wird Elektrolytlösung eingesetzt.

  • Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist eine klare Flüssigkeit und hat einen charakteristischen Geruch nach organischen Lösungsmitteln.

  • Die Elektrolytlösung ist brennbar.

  • Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist korrosiv.

  • Der Kontakt mit Elektrolytlösung kann zu schweren Verbrennungen der Haut und Schäden an den Augen führen.

  • Die Dämpfe nicht einatmen.

  • Bei Verschlucken der Elektrolytlösung, Erbrechen auslösen.

  • Nach Einatmen der Dämpfe sofort den kontaminierten Bereich verlassen.

  • Nach Berührung mit der Haut gründlich mit Wasser und Seife waschen.

  • Nach Kontakt mit den Augen so schnell wie möglich 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen.

  • Sofort an einen Arzt wenden.

3. Technische Daten

3.1. Allgemein

Tabelle 6. Technische Daten - Allgemein
Benennung Wert/Größe

Installation / Umgebungsbedingungen

IP-Klassifizierung

IP55

Betriebshöhe über NN

≤ 2.000 m

Aufstell-/ Betriebstemperatur

-30 °C bis +60 °C

Arbeitstemperatur Batterie

-10 °C bis +50 °C

Optimale Betriebstemperatur der Batterie

15 °C bis +30 °C

Kühlung

adaptiver Ventilator

Lautstärke

< 45 dB

Max. Netzanschluss

120 A

Zertifizierung / Richtlinie

Gesamtsystem

CE

Wechselrichter

VDE 4105:2018-11
Tor Erzeuger Typ A 1.1

Batterie

UN38.3
VDE 2510-50

3.2. Technische Daten - Wechselrichter

Tabelle 7. Technische Daten - Wechselrichter
Benennung Wert/Größe

Wechselrichter Modell

FHI-20-DAH

FHI-30-DAH

DC-PV-Anschluss

Max. DC-Eingangsleistung

30 kWp

45 kWp

MPP-Tracker

2

3

Eingänge je MPPT

2 (MC4)

2 (MC4)

Startspannung

200 V

200 V

Max. DC Betriebsspannung in V

950 V

950 V

Max. DC-Eingangsspannung in V

1000 V

1000 V

MPPT-Spannungsbereich

200 V - 850 V

200 V - 850 V

Nenn-Eingangsspannung in V

620 V

620 V

Max. Eingangsstrom je MPPT

30 A

30 A

Max. Kurzschlussstrom je MPPT

38 A

38 A

AC-Anschluss

Netzanschluss

400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz

400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz

Max. Ausgangsstrom

39,9 A

43,3 A

Max. Eingangsstrom

45 A

50 A

Nominale Scheinleistungsausgabe

20.000 VA

29.900 VA

Max. Scheinleistungsausgabe

22.000 VA

29.900 VA

Max. Scheinleistung vom Stromnetz

30.000 VA

33.000 VA

Cos(φ)

-0,8 bis +0,8

-0,8 bis +0,8

Notstrom

Notstromfähig

Ja

Ja

Netzform

400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz

400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz

Notstromversorgte Lasten (pro Phase)

20.000 VA (6.666 VA)*

29.900 VA (9.966 VA)*

Schieflast

3.333 VA

3.333 VA

Schwarzstart

Ja

Ja

Solare Nachladung

Ja

Ja

Wirkungsgrad

Max. Wirkungsgrad

98,0 %

98,0 %

Europäischer Wirkungsgrad

97,5 %

97,5 %

Allgemein

Breite | Tiefe | Höhe

520 | 220 | 660 mm

520 | 220 | 660 mm

Gewicht

48 kg

54 kg

Topologie

nicht isoliert

nicht isoliert

*auch im Netzparallelbetrieb

3.2.1. Abmessungen

Die Maße sind in mm angegeben.

image002
Abbildung 1. Wechselrichter - Abmessungen

3.3. Technische Daten - FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box

Tabelle 8. Technische Daten - FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box
Benennung Wert/Größe

Betriebsspannung DC

224 V - 672 V

Max. Strom (Batterie)

50 A

Arbeitstemperatur

-10°C - 50°C

Schutzklasse

IP55 (gesteckt)

Eingangsspannung

100 V - 240 V / 1,8 A / 50 Hz - 60 Hz

Breite | Tiefe | Höhe

506 | 401 | 157 mm

Gewicht

12 kg

Installation

stapelbar

3.3.1. Abmessungen

Die Maße sind in mm angegeben.

image003
Abbildung 2. Abmessungen - EMS-Box

3.3.2. EMS-Box - Anschlussbelegung

image004
Abbildung 3. Anschlussbelegung - EMS-Box
Tabelle 9. Anschlussbelegung - EMS-Box
Pos. Beschreibung

1

Batterie Anschluss zum Wechselrichter (MC4-Evo stor)

2

Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterien

3

Anbindung Kundennetzwerk (LAN) RJ45 (Netzwerkkabel nicht im Lieferumfang enthalten)

4

Kommunikation Wechselrichter, Relaisausgänge; Digitale Eingänge (16 poliger Stecker)

5

Spannungsversorgung FEMS-Box; Potentialfreie Kontakte (max. 10A, gemessen) (10 poliger Stecker)

6

Erdungsanschluss

7

Für zukünftige Anwendungen (nicht belegt)

3.4. Technische Daten - FENECON Home 20 & 30 - Parallel-Box (optional)

Tabelle 10. Technische Daten - Parallel-Box
Benennung Wert/Größe

Betriebsspannung DC

224 V - 672 V

Max. Strom (Batterie)

50 A

Arbeitstemperatur

-10°C~50°C

Schutzklasse

IP55 (gesteckt)

Breite | Tiefe | Höhe

506 | 401 | 157 mm

Gewicht

10 kg

Installation

stapelbar

3.4.1. Abmessungen

Die Maße sind in mm angegeben.

image005
Abbildung 4. Abmessungen . Parallel-Box

3.4.2. Parallel-Box - Anschlussbelegung

image006
Abbildung 5. Anschlussbelegung - Parallel-Box
Tabelle 11. Anschlussbelegung - Parallel-Box
Pos. Beschreibung

1

Batterie Anschluss zum Wechselrichter (MC4-Evo stor)

2

Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme

3

Kommunikationseingang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme

4

Batterie Anschluss für weiterer Batterietürme (MC4-Evo-stor)

5

Erdungsanschluss

3.5. Technische Daten - FENECON Home 20 & 30 - Extension-Box (optional)

Tabelle 12. Extension-Box (optional) - Technische Daten
Benennung Wert/Größe

Betriebsspannung DC

224 V - 672 V

Max. Strom (Batterie)

50 A

Arbeitstemperatur

-10°C~50°C

Schutzklasse

IP55 (gesteckt)

Breite | Tiefe | Höhe

506 | 401 | 157 mm

Gewicht

9 kg

Installation

stapelbar

3.5.1. Abmessungen

Die Maße sind in mm angegeben.

image007
Abbildung 6. Abmessungen - Extension-Box

3.5.2. Extension-Box - Anschlussbelegung

image008
Abbildung 7. Anschlussbelegung - Extension-Box
Tabelle 13. Anschlussbelegung - Extension-Box
Pos. Beschreibung

1

Batterie Anschluss zur EMS-Box parallel (MC4-Evo stor)

2

Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme

3

Kommunikationseingang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme

4

Erdungsanschluss

3.6. Technische Daten - FENECON Home 10 - BMS-Box

Tabelle 14. Technische Daten - BMS-Box
Benennung Wert/Größe

Maximaler Betriebsspannungsbereich

224 V - 672 V

Maximaler Ausgangs-/Eingangsstrom

50 A

Optimale Betriebstemperatur

15 bis 30 °C

Arbeitstemperaturbereich

-20 bis 55 °C

Schutzklasse

IP55 (gesteckt)

Breite (inkl. Seitenabdeckung) | Tiefe | Höhe

506 | 401 | 143 mm

Gewicht

13kg

Installation

stapelbar / Wandmontage

3.6.1. Abmessungen

Die Maße sind in mm angegeben.

image009
Abbildung 8. Abmessungen - BMS-Box

3.7. Technische Daten - FENECON Home 20 & 30 - Batteriemodul

Tabelle 15. Technische Daten - Batteriemodul
Benennung Wert/Größe

Nutzbare Kapazität

62,4 Ah / 2,80 kWh

Nennspannung

44,8 V

Ausgangsspannungsbereich

39,2 V - 50,4 V

Arbeitstemperatur Batterie

-20 °C bis +55 °C

Lagertemperaturbereich (über 7 Tage)

-30 °C bis +60 °C

Lagertemperaturbereich (über 30 Tage)

-20 °C bis +55 °C

Lagertemperaturbereich (bis 270 Tage kummuliert)

-10 °C bis +45 °C

Schutzklasse

IP55 (gesteckt)

Gewicht

30 kg

Installation

stapelbar

Parallelschaltung

4 Batterietürme parallel

Kühlung

natürliche Kühlung

Versandkapazität

< 30 % SOC

Modul Sicherheitszertifizierung

VDE 2510/IEC62619

UN-Transportprüfnorm

UN38.3

Relative Luftfeuchtigkeit bei Lagerung

5 % bis 95 %

Lagerung länger als 12 Monate
Mögliche Folgen: Tiefenentladung der Zellen Defekt des Batteriemoduls.
- Externe Beladung der Batteriemodule auf Nennspannung. Dies darf nur durch den Hersteller, oder vom Hersteller beauftragten Unternehmen durchgeführt werden.

3.7.1. Elektrische Parameter der Batteriemodule

Bei Anzahl der Batteriemodule von 5 bis 7

Tabelle 16. Elektrische Parameter - Anzahl Batteriemodule 4S bis 6S (5 - 7 Module in Serie)
Parameter Wert/Größe

Modulanzahl

5S

6S

7S

Nominale Kapazität

14,0 kWh

16,8 kWh

19,6 kWh

Breite inkl. Seitenabdeckung

506 mm

Tiefe

401 mm

Höhe

1120 mm

1263 mm

1406 mm

Gewicht

187 kg

217 kg

247 kg

Nennspannung

224,0 V

268,8 V

313,6 V

Ausgangsspannungsbereich

196~ 252 V

235.2~ 302.4 V

274.4~ 352.8 V

Maximale kontinuierliche Lade-/Entladeleistung

11,20 kW

13,44 kW

15,68 kW

Bei Anzahl der Batteriemodule von 8 bis 11

Tabelle 17. Elektrische Parameter - Anzahl Batteriemodule 7S bis 10S (8 - 11 Module in Serie)
Parameter Wert/Größe

Modul

8S

9S

10S

11S

Nominale Kapazität

22,4 kWh

25,2 kWh

28,0 kWh

30,8 kWh

Breite inkl. Seitenabdeckung

506 mm

Tiefe

401 mm

Höhe

1549 mm

1692 mm

1835 mm

1978 mm

Gewicht

277 kg

307 kg

3370 kg

367 kg

Nennspannung

358,4 V

403,2 V

448,0 V

492,8 V

Ausgangsspannungsbereich

313,6~403,2 V

352,8~453,6 V

392,0~504,0 V

431,2~554,4 V

Maximale kontinuierliche Lade-/Entladeleistung

17,92 kW

20,16 kW

22,40 kW

24,64 kW

Bei Anzahl der Batteriemodule von 12 bis 15

Tabelle 18. Elektrische Parameter - Anzahl Batteriemodule 7S bis 10S (12 - 15 Module in Serie)
Parameter Wert/Größe

Modul

12S

13S

14S

15S

Nominale Kapazität

33,6 kWh

36,4 kWh

39,2 kWh

42,0 kWh

Breite inkl. Seitenabdeckung

506 mm

Tiefe

401 mm

Höhe

2121 mm

2264 mm

2407 mm

2550 mm

Gewicht

397 kg

427 kg

457 kg

487 kg

Nennspannung

537,6 V

582,4 V

627,2 V

672,0 V

Ausgangsspannungsbereich

470,4~604,8 V

509,6~655,2 V

548,8~705,6 V

588,0~756,0 V

Maximale kontinuierliche Lade-/Entladeleistung

26,88 kW

29,12 kW

30,00 kW

30,00 kW

3.8. Technische Daten - Sockel

Tabelle 19. Technische Daten - Sockel
Benennung Wert/Größe

Breite (inkl. Seitenabdeckung) | Tiefe | Höhe

506 | 365 | 84 mm

Gewicht

6 kg

Schutzklasse

IP55 (gesteckt)

Installation

stapelbar

3.8.1. Abmessungen

Die Maße sind in mm angegeben.

image011
Abbildung 9. Abmessungen - Sockel

4. Allgemeine Beschreibung

FENECON Home 20 & 30 ist ein notstromfähiger Stromspeicher, der ein eigenes Stromnetz für den Haushalt aufbauen kann. In diesem modularen System zur Speicherung elektrischer Energie werden Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) verwendet.

4.1. Systemkonfiguration - Gesamtübersicht

image012
Abbildung 10. Anlage - schematische Darstellung mit optionalen Komponenten (ohne Schutzeinrichtung dargestellt)

4.2. Systemaufbau: Varianten mit Notstrom

4.2.1. Standardaufbau mit Notstrom

image013
Abbildung 11. Standardaufbau mit Notstrom (ohne Schutzeinrichtung dargestellt)
Tabelle 20. Standardaufbau mit Notstrom
Pos. Beschreibung

1

Netz

2

2-Richtungszähler

3

Smartmeter

4

Wechselrichter

5

PV-Anlage

6

FENECON Home 20 & 30

7

Verbraucher (Notstrom versorgt)

8

Verbraucher (nicht Notstrom versorgt)

Innerhalb der Notstromfunktion agiert der Wechselrichter als eigener Netzbildner und baut für den separaten Notstromzweig ein eigenes 3-phasiges System (siehe tech. Daten) auf. Im Vergleich zum öffentlichen Netzsystem weist die Netzform des Notstrommodus eine geringere „Pufferwirkung“ hinsichtlich Lastspitzen, Anlaufströme, DC-Anteile und stark schwankenden Lasten auf. Aufgrund der begrenzten Leistung des Wechselrichters sind derartige Belastungen nur in gewissen Grenzen möglich.

4.2.2. Systemaufbau mit zusätzlichem PV-Erzeuger

image015
Abbildung 12. Systemaufbau mit zusätzlichem PV-Erzeuger (ohne Schutzeinrichtung dargestellt)
Tabelle 21. Systemaufbau mit zusätzlichem PV-Erzeuger
Pos. Beschreibung

1

Netz

2

2-Richtungszähler

3

Smartmeter

4

3-Phasen-Sensor oder mit PV-Wechselrichter App

5

PV-Wechselrichter

6

Zusätzliche PV-Anlage

7

FENECON Home 20 & 30

8

PV-Anlage

9

Wechselrichter

10

Verbraucher (Notstrom versorgt)

11

Verbraucher (nicht Notstrom versorgt)

4.2.3. Systemaufbau als AC-System

image016
Abbildung 13. Systemaufbau als AC-System (ohne Schutzeinrichtung dargestellt)
Tabelle 22. Systemaufbau als AC-System
Pos. Beschreibung

1

Netz

2

2-Richtungszähler

3

Smartmeter

4

3-Phasen-Sensor oder mit PV-Wechselrichter App

5

PV-Wechselrichter

6

PV-Anlage

7

FENECON Home 20 & 30

8

Wechselrichter

9

Verbraucher (Notstrom versorgt)

10

Verbraucher (nicht Notstrom versorgt)

4.2.4. System mit manueller Notstromumschaltung

image017
Abbildung 14. System mit manueller Notstromumschaltung (ohne Schutzeinrichtung dargestellt)
Tabelle 23. System mit manueller Notstromumschaltung
Pos. Beschreibung

1

Netz

2

2-Richtungszähler

3

Smartmeter

4

Wechselrichter

5

PV-Anlage

6

FENECON Home 20 & 30

7

Manueller Notstrom-Umschalter

8

Verbraucher (Notstrom versorgt)

4.2.5. Erforderliche Komponenten

Abhängig von der Systemkonfiguration werden maximal folgende Komponenten benötigt. Bei einer Parallelschaltung von bis zu vier Batterietürmen ist darauf zu achten, dass bei jedem Batterieturm gleich viele Batteriemodule verbaut werden.

Tabelle 24. Systemkonfiguration - Erforderliche Komponenten

Anzahl Batterietürme

Anzahl Batteriemodule max.

BMS-Box
(je Turm)

EMS-Box

Parallel-Box

Extension-Box

1

15

1

1

-

-

2

30

1

1

1

-

3

45

1

1

1

1

4

60

1

1

1

2

image018
Abbildung 15. Aufbau FENECON Home 20 & 30-Speichersystem mit vier Batterietürmen

5. Montagevorbereitung

5.1. Lieferumfang

5.1.1. FENECON Home 20 & 30 - Wechselrichter

Tabelle 25. Lieferumfang - FENECON Home 20 & 30 - Wechselrichter
Abbildung Anzahl Bezeichnung
image019

1

FENECON Home 20 & 30 - Wechselrichter

image020

1

Wandhalterung

image021

1

Zähler mit Wandler (Wandler sind bereits am Zähler montiert)

image022

1

Abdeckung für FEMS-Kabel Anschluss

image023

4(6)

MC4-Stecker

image024

4(6)

MC4-Buchse

image024 1

1

Meter-Kabel

image024 2

1

FEMS-Kabel

image024 3

20

Muttern für AC-Anschluss

image024 4

1

Isolatorplatte für AC-Anschlüsse

image025

10

Kabelschuhe AC-Kabel

image026

6

Schraube mit Dübel

image027

1

Abdeckung AC-Anschluss

image028

2

Schraube für Erdung und Fixierung an Wandhalterung

5.1.2. FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box

Tabelle 26. Lieferumfang - FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box
Abbildung Anzahl Bezeichnung
image029

1

FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box

image030

2

Seitenblende

image033

2

Harting Gehäuse mit verschiedene Mehrfachdichtungen und Verschraubungen.
3 Löcher: 230V
3 Löcher Steuerung/12/24V

image034

1

Harting-Buchse 10 poling

image034 1

1

Hartingeinsatz 16 Polig (zusammengebaut)

image036

1

Mehrlochgummi 4*8mm
- Bereits in Verschraubung verbaut

image036 1

1

Mehrlochgummi 2x10 mm & 1x8 mm
- Bereits in Verschraubung verbaut

image037

1

Endbrücke

image038

2

Netzwerkgehäuse

image039

5

Blindstopfen 8mm

image040

2

Blindstopfen 10mm

image045

1

Batteriekabel-Satz 3m

image042

1

Montage- und Serviceanleitung

image043

1

Bedienungsanleitung (für den Endkunden)

1

Schnellstartanleitung

5.1.3. FENECON Home 20 & 30 - Parallel-Box (optional)

Tabelle 27. Lieferumfang - Parallel-Box
Abbildung Anzahl Bezeichnung
image044

1

FENECON Home 20 & 30 - Parallel-Box

image030

2

Seitenblende

image045

2

Je Satz zwei DC-Kabel, 2m

image046

1

Kommunikationskabel Parallelschaltung, 2m

5.1.4. FENECON Home 20 & 30 - Extension-Box (optional)

Tabelle 28. Lieferumfang - Extension-Box
Abbildung Anzahl Bezeichnung
image047

1

FENECON Home 20 & 30 - Extension-Box

image030

2

Seitenblende

image045

2

je Satz zwei DC-Kabel, 2m

image046

1

Kommunikationskabel, 2m

5.1.5. FENECON Home 20 & 30 - BMS-Box / Sockel

Tabelle 29. Lieferumfang - BMS-Modul/Sockel
Abbildung Anzahl Bezeichnung
image050

1

FENECON Home 20 & 30 - BMS-Box

image051

1

Sockel

image030

2

Seitenverkleidung (FENECON Home 10 - BMS-Box)

image052

2

Seitenverkleidung (Sockel)

image053

4

Wandbefestigung Befestigungswinkel (FENECON Home 10 - BMS-Box Teil)

image054

4

Wandbefestigung Befestigungswinkel (Wand Teil)

image031

2

Befestigungsplatten

image032

4

Schrauben M4 x 10

5.1.6. FENECON Home 20 & 30 - Batteriemodul

Tabelle 30. Lieferumfang - Batteriemodul
Abbildung Anzahl Bezeichnung
image056

1

Batteriemodul

image030

2

Seitenverkleidung

image031

2

Befestigungsplatten

image032

2

Schrauben M4 x 10

5.2. Benötigtes Werkzeug

Zur Montage der Komponenten der Anlage wird folgendes Werkzeug benötigt

Tabelle 31. Benötigtes Werkzeug
Abbildung Bezeichnung Abbildung Bezeichnung
image057

Stift

image058

Wasserwaage

image059

Schlagbohrmaschine / Akkuschrauber

image060

Schraubendrehersatz

image061

Meterstab

image062

Seitenschneider

image063

3mm Inbusschlüssel

image064

Gabelschlüsselsatz

Crimpwerkzeug

image065

Multimeter

image065 1

Zange für Verschraubungen

image065 2

Schutzbrille

image065 3

Sicherheitsschuhe

image065 4

Staubmaske

image065 5

Gummihammer

image065 6

Staubsauger

image065 7

Abisolierzange

image065 8

Schutzhandschuhe

image065 9

Drehmomentschlüssel

Abmantelmesser

6. Montage

Folgende Komponenten müssen montiert werden:

  • Wechselrichter

  • Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box, und FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box

  • Optional:

    • Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box und Parallel-Box

  • Optional:

    • Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box und Extension-Box

Vor der Installation sorgfältig prüfen, ob die Verpackung und die Produkte beschädigt sind und ob alle im Lieferumfang in Kapitel 5.1 aufgeführten Zubehörteile enthalten sind. Wenn ein Teil fehlt oder beschädigt ist, wenden Sie sich an den Hersteller / Händler.

6.1. Montage Wechselrichter

6.1.1. Sicherheitshinweise

Elektrischer Schlag durch spannungsführende Teile
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag bei Berührung spannungsführender DC-Kabel, die am Speichersystem angeschlossen sind.
- Vor Beginn der Arbeiten den Wechselrichter, die BMS-Box und die Batteriemodule spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Mit dem Beginn der Arbeiten am Wechselrichter mindestens 5 Minuten nach dem Abschalten warten.
- Sicherheitshinweise der FENECON GmbH in Kapitel 2.3 beachten.
- Keine freiliegenden spannungsführenden Teile oder Kabel berühren.
- Die Klemmleiste mit angeschlossenen DC-Leitern nicht unter Last aus dem Steckplatz herausziehen.
- Bei allen Arbeiten geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen.

Elektrischer Schlag bei fehlendem Überspannungsschutz
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag aufgrund über die Netzwerkkabel oder andere Datenkabel ins Gebäude und an andere angeschlossene Geräte im selben Netzwerk weitergeleitete Überspannung (z. B. Blitzschlag) durch fehlenden Überspannungsschutz.
- Sicherstellen, dass alle Geräte im selben Netzwerk sowie die Batteriemodule in den bestehenden Überspannungsschutz integriert sind
- Bei Verlegung von Netzwerkkabeln oder anderen Datenkabeln im Außenbereich sicherstellen, dass beim Übergang der Kabel vom Wechselrichter oder des Batterieturms (der Batteriemodule) aus dem Außenbereich in ein Gebäude ein geeigneter Überspannungsschutz vorhanden ist.
- Die Ethernet-Schnittstelle des Wechselrichters ist als "TNV-1" klassifiziert und bietet einen Schutz gegen Überspannungen bis 1,5 kV.

Feuer und Explosion
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Brand oder Explosion, im Fehlerfall kann im Inneren des Wechselrichters ein zündfähiges Gasgemisch entstehen. Durch Schalthandlungen kann in diesem Zustand im Inneren des Produkts ein Brand entstehen oder eine Explosion ausgelöst werden.
- Im Fehlerfall keine direkten Handlungen am Speichersystem durchführen.
- Sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zutritt zum Speichersystem haben.
- Die Batteriemodule über die DC-Sicherung am Batterieturm vom Wechselrichter trennen.
- Den AC-Leitungsschutzschalter ausschalten oder wenn dieser bereits ausgelöst hat, ausgeschaltet lassen und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Arbeiten am Wechselrichter (z. B. Fehlersuche, Reparaturarbeiten) nur mit persönlicher Schutzausrüstung für den Umgang mit Gefahrstoffen (z. B. Schutzhandschuhe, Augen- und Gesichtsschutz und Atemschutz) durchführen.

Feuer und Explosion bei tiefentladenen Batteriemodulen
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Brand oder Explosion aufgrund fehlerhaften Beladens von tiefentladenen Batteriemodulen
- Vor Inbetriebnahme des Systems sicherstellen, dass die Batteriemodule nicht tiefentladen sind.
- Das System nicht in Betrieb nehmen, wenn die Batteriemodule tiefentladen sind.
- Wenn die Batteriemodule tiefentladen sind, den Service kontaktieren
- Tiefentladene Batteriemodule nur nach Anweisung des Service laden.

Giftige Substanzen, Gase und Stäube
Durch Beschädigungen an elektronischen Bauteilen können giftige Substanzen, Gase und Stäube im Inneren des Wechselrichters entstehen. Das Berühren giftiger Substanzen sowie das Einatmen giftiger Gase und Stäube kann zu Hautreizungen, Verätzungen, Atembeschwerden und Übelkeit führen.
- Arbeiten am Wechselrichter (z. B. Fehlersuche, Reparaturarbeiten) nur mit persönlicher Schutzausrüstung für den Umgang mit Gefahrstoffen (z. B. Schutzhandschuhe, Augen- und Gesichtsschutz und Atemschutz) durchführen.
- Sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zutritt zum Wechselrichter haben.

Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennungen durch Hitzeentwicklung und Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen der Batteriemodule.
- Vor allen Arbeiten an den Batteriemodulen, die Batteriemodule spannungsfrei schalten.
- Alle Sicherheitshinweise des Batterieherstellers einhalten

Zerstörung eines Messgeräts durch Überspannung
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag beim Berühren eines unter Spannung stehenden Messgerätegehäuses: Eine Überspannung kann ein Messgerät beschädigen und zum Anliegen einer Spannung am Gehäuse des Messgeräts führen.
- Nur Messgeräte mit einem DC-Eingangsspannungsbereich bis mindestens 600 V oder höher einsetzen.

Heiße Oberflächen
Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennen an heißen Oberflächen: Die Oberfläche des Wechselrichters kann sich stark erwärmen.
- Den Wechselrichter so montieren, dass ein versehentliches Berühren nicht möglich ist.
- Heiße Oberfläche nicht berühren.
- Vor Beginn der Arbeiten 30 Minuten warten, bis die Oberfläche ausreichend abgekühlt ist.
- Die Warnhinweise am Wechselrichter beachten

Gewicht des Wechselrichters
Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Quetschen bei Herunterfallen während Transport oder Montage des Wechselrichters
- Den Wechselrichter vorsichtig transportieren und heben.
- Das Gewicht des Wechselrichters und seinen Schwerpunkt beachten
- Bei allen Arbeiten am Wechselrichter geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen.

Sand, Staub und Feuchtigkeit
Durch das Eindringen von Sand, Staub und Feuchtigkeit kann der Wechselrichter beschädigt und die Funktion beeinträchtigt werden.
- Wechselrichter nur öffnen, wenn die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Grenzwerte liegt und die Umgebung sand- und staubfrei ist.

Elektrostatische Aufladung
Durch das Berühren von elektronischen Bauteilen kann der Wechselrichter über elektrostatische Entladung beschädigt oder zerstört werden.
- Erden Sie sich, bevor Sie ein Bauteil berühren.

Reinigungsmittel
Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln können der Wechselrichter und Teile des Wechselrichters beschädigt werden.
- Den Wechselrichter und all seine Teile ausschließlich mit einem mit klarem Wasser befeuchteten Tuch reinigen.

6.1.2. Aufstellbedingungen und Abstände am Aufstellort

image076
Abbildung 16. Aufstellbedingungen
  • Der Wechselrichter muss vor direkter Sonneinstrahlung, sowie vor direktem Regen und Schnee geschützt installiert werden.

image077
Abbildung 17. Empfohlene Abstände am Aufstellort

Montagebedingungen
-  Die Wand muss stabil genug für die Befestigung des Wechselrichters sein und darf nicht entflammbar sein.
-  Oberhalb des Wechselrichters mindestens 300 mm Abstand einhalten.
-  Unterhalb des Wechselrichters mindestens 500 mm (hier werden Kabelkanäle nicht mitgemessen) Abstand einhalten.
-  Vor der Vorderseite des Wechselrichters mindestens 300 mm Abstand einhalten. -  Seitlich (links des Wechselrichters mindestens 200 mm Abstand und rechts mindestens 1000 mm einhalten.
-  Der maximale Abstand zwischen dem Wechselrichter und Installationsort des Zählers sollte sich an dem mitgelieferten Kabel (10m lang) orientieren. Das Kabel zwischen Zähler und Wechselrichter kann auf bis zu 100 m verlängert werden.
-  Die bereits vorinstallierten Stromwandler dürfen nicht gekürzt oder verlängert werden.

6.1.3. Montage

Zur Installation des FENECON Home 20 & 30 - Wechselrichters an der Wand wie folgt vorgehen:

Montage der Wandhalterung

image077 1

1. Löcher für Wandhalterung anzeichnen und Bohren (Ø 8mm, Tiefe 80mm)
2. Mindestabstände beachten.

image078

3. Die Wandhalterung an der Wand montieren.. Es muss immer die Beschaffenheit der Wand beachtet werden, ob die Dübel verwendet werden können.

image079

4. Den Wechselrichter, mit Hilfe der Griffe, oben und unten in die Wandhalterung einhängen.

image080

5. Anschließend an der rechten Seite mit Hilfe der beiliegenden Schraube sichern.

6.2. Montage Batterieturm

6.2.1. Sicherheitshinweise

Elektrischer Schlag durch spannungsführende Teile
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag bei Berührung spannungsführender DC-Kabel, die am Speichersystem angeschlossen sind
- Vor Beginn der Arbeiten den Wechselrichter, die BMS-Box und die Batteriemodule spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Mit dem Beginn der Arbeiten am Wechselrichter mindestens 5 Minuten nach dem Abschalten warten.
- Alle Sicherheitshinweise des Herstellers in Kapitel 2.3 beachten.
- Keine freiliegenden spannungsführenden Teile oder Kabel berühren.
- Die Klemmleiste mit angeschlossenen DC-Leitern nicht unter Last aus dem Steckplatz herausziehen.
- Bei allen Arbeiten geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen.

Elektrischer Schlag bei fehlendem Überspannungsschutz
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag aufgrund über die Netzwerkkabel oder andere Datenkabel ins Gebäude und an andere angeschlossene Geräte im selben Netzwerk weitergeleitete Überspannung (z. B. Blitzschlag) durch fehlenden Überspannungsschutz
- Sicherstellen, dass alle Geräte im selben Netzwerk sowie die Batteriemodule in den bestehenden Überspannungsschutz integriert sind
- Bei Verlegung von Netzwerkkabeln oder anderen Datenkabeln im Außenbereich sicherstellen, dass beim Übergang der Kabel vom Wechselrichter oder des Batterieturms (der Batteriemodule) aus dem Außenbereich in ein Gebäude ein geeigneter Überspannungsschutz vorhanden ist
- Die Ethernet-Schnittstelle des Wechselrichters ist als "TNV-1" klassifiziert und bietet einen Schutz gegen Überspannungen bis 1,5 kV.

Feuer und Explosion
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Brand oder Explosion, im Fehlerfall kann im Inneren des Batteriemoduls ein zündfähiges Gasgemisch entstehen. Durch Schalthandlungen kann in diesem Zustand im Inneren des Produkts ein Brand entstehen oder eine Explosion ausgelöst werden.
- Im Fehlerfall keine direkten Handlungen am Speichersystem durchführen.
- Sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zutritt zum Speichersystem haben.
- Die Batteriemodule über eine externe Trennvorrichtung vom Wechselrichter trennen.
- Den AC-Leitungsschutzschalter ausschalten oder wenn dieser bereits ausgelöst hat, ausgeschaltet lassen und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Arbeiten am Wechselrichter (z. B. Fehlersuche, Reparaturarbeiten) nur mit persönlicher Schutzausrüstung für den Umgang mit Gefahrstoffen (z. B. Schutzhandschuhe, Augen- und Gesichtsschutz und Atemschutz) durchführen.

Feuer und Explosion bei tiefentladenen Batteriemodulen
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag beim Berühren eines unter Spannung stehenden Messgerätegehäuses: Eine Überspannung kann ein Messgerät beschädigen und zum Anliegen einer Spannung am Gehäuse des Messgeräts führen.
- Vor Inbetriebnahme des Systems sicherstellen, dass die Batteriemodule nicht tiefentladen sind.
- Das System nicht in Betrieb nehmen, wenn die Batteriemodule tiefentladen sind.
- Wenn die Batteriemodule tiefentladen sind, den Service kontaktieren
- Tiefentladene Batteriemodule nur nach Anweisung des Service laden.

Giftige Substanzen, Gase und Stäube
Durch Beschädigungen an elektronischen Bauteilen können giftige Substanzen, Gase und Stäube im Inneren des Wechselrichters entstehen. Das Berühren giftiger Substanzen sowie das Einatmen giftiger Gase und Stäube kann zu Hautreizungen, Verätzungen, Atembeschwerden und Übelkeit führen.
- Arbeiten am Wechselrichter (z. B. Fehlersuche, Reparaturarbeiten) nur mit persönlicher Schutzausrüstung für den Umgang mit Gefahrstoffen (z. B. Schutzhandschuhe, Augen- und Gesichtsschutz und Atemschutz) durchführen.
- Sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zutritt zum Wechselrichter haben.

Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennungen, durch Hitzeentwicklung und Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen der Batteriemodule.
- Vor allen Arbeiten an den Batteriemodulen, die Batteriemodule spannungsfrei schalten.
- Alle Sicherheitshinweise des Batterieherstellers einhalten.

Zerstörung eines Messgeräts durch Überspannung
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag bei Berühren eines unter Spannung stehenden Gehäuses eines Messgerätes. Eine Überspannung kann ein Messgerät beschädigen und zum Anliegen einer Spannung am Gehäuse des Messgeräts führen.
- Nur Messgeräte mit einem DC-Eingangsspannungsbereich bis mindestens 600 V oder höher einsetzen.

Heiße Oberflächen
Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Verbrennen an heißen Oberflächen: Die Oberfläche des Wechselrichters kann sich stark erwärmen.
- Den Wechselrichter so montieren, dass ein versehentliches Berühren nicht möglich ist.
- Heiße Oberfläche nicht berühren.
- Vor Beginn der Arbeiten 30 Minuten warten, bis die Oberfläche ausreichend abgekühlt ist.
- Die Warnhinweise am Wechselrichter beachten.

Gewicht der Batteriemodule
Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch Quetschen bei Herunterfallen während Transport oder Montage der Batteriemodule.
- Die Batteriemodule vorsichtig transportieren und heben.
- Das Gewicht der Batteriemodule und seinen Schwerpunkt beachten.
- Bei allen Arbeiten an den Batteriemodulen geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen.

Sand, Staub und Feuchtigkeit
Durch das Eindringen von Sand, Staub und Feuchtigkeit kann der Wechselrichter beschädigt und die Funktion beeinträchtigt werden.
- Den Batterieturm nur dort aufstellen, wo die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Grenzwerte liegt und die Umgebung sand- und staubfrei ist.

Elektrostatische Aufladung
Durch das Berühren von elektronischen Bauteilen kann der Batterieturm über elektrostatische Entladung beschädigt oder zerstört werden.
- Erden Sie sich, bevor Sie ein Bauteil berühren.

Reinigungsmittel
Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln können der Wechselrichter und Teile des Wechselrichters beschädigt werden.
- Den Batterieturm und alle Teile des Wechselrichters ausschließlich mit einem mit klarem Wasser befeuchteten Tuch reinigen.

Aufstellort
- Es wird empfohlen, den Batterieturm in einem Innenraum zu installieren.
- Bei Installation im Freien, muss ein Witterungsschutz (Sonnen- und Niederschlagsschutz) vorgesehen werden.
- Bei der Montage Schmutz und Staub vermeiden.
- Den Batterieturm nicht in einem Gebiet aufstellen, das durch Überschwemmungen gefährdet ist.
- Den Batterieturm nicht in stark feuchten Bereichen (z. B. Badezimmer) installieren.
- Den Batterieturm nicht dort installieren, wo die Umgebungsbedingungen außerhalb der zulässigen Werte liegen (Kapitel Technische Daten).
- Den Batterieturm von Wärmequellen und Feuer fernhalten.
- Den direkten Kontakt zwischen Batteriemodulgehäuse und Umgebungsluft sicherstellen und das Batteriemodul nicht abdecken oder abschirmen.

Installation
- Bei der Montage der Batteriemodule Schutzbrille, isolierende Handschuhe und Sicherheitsschuhe tragen.
- Alle leitfähigen Schmuckgegenstände (z. B. Uhren, Armbänder, Ringe) ablegen.

6.2.2. Bedingungen am Aufstellort

Innen- oder Außenaufstellung
Empfohlen wird die Aufstellung des FENECON Home 20 & 30 - Batterieturms in Innenräumen. Der Batterieturm kann aber auch witterungsgeschützt im Außenbereich aufgestellt werden (z. B. Garage).

6.2.3. Aufstellbedingungen und Abstände am Aufstellort

image076
Abbildung 18. Aufstellbedingungen.
  • Der Batterieturm muss vor direkter Sonneinstrahlung, sowie vor direktem Regen und Schnee geschützt installiert werden.

  • Bei Bedingungen außerhalb des optimalen Temperaturbereich kommt es zur Leistungsreduktion der Batterie. (optionaler Temperaturbereich +15°C bis +30°C)

image088
Abbildung 19. Abstände am Aufstellort
  • Empfohlen wird ein Abstand von 300 mm von Wand und 600 mm zwischen zwei Batterietürmen.

  • Auf der Vorderseite werden 500 mm Abstand von einer Wand empfohlen.

  • FENECON Home 20 & 30 - Batterieturm und Wechselrichter sollten übereinander aufgestellt/montiert werden. Wenn der Raum nach oben nicht reicht, können Batterieturm und Wechselrichter auch nebeneinander installiert werden.

  • Zur Decke wird ein Abstand von 200 mm empfohlen.

Bei Unterschreitung der empfohlenen Abstände kann es zu erschwerter Installation führen und ggf. zu früherem Derating kommen.

6.2.4. Montage Batterieturm 1 mit FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box

Zum Aufbau des Batterieturms wie folgt vorgehen:

image089

1. Der Batterieturm wird stapelbar vor einer Wand auf festem und ebenem Boden installiert.
2. Der Abstand zu Wand muss 40 - 65 mm betragen damit die Wandhalterung korrekt angebracht werden kann.

image090

3. Den Sockel auf den Füßen am Installationsort aufstellen ( den Abstand von 40 bis 65 mm zu einer Wand einhalten)

image091

4. Ein FENECON Home 20 & 30 - Batteriemodul auf den Sockel aufsetzen und dabei auf die Steckbolzen und Positionslöcher achten.
5. An den Steckverbindungen der Batterie kann eine schwarze Schutzfolie aufgeklebt sein. Falls vorhanden, diesen vor dem Zusammenstecken entfernen.

Es können maximal 15 FENECON Home 20 & 30 - Batteriemodule auf einen Sockel gestapelt werden.

image093

6. Alle restlichen FENECON Home 20 & 30 - Batteriemodule auf die gleiche Weise montieren.
Es können zwischen 5 und 15 Batteriemodule gestapelt werden.

Elektrischer Schlag
Tod oder schwere Verletzungen des Körpers und der Gliedmaßen durch elektrischen Schlag.
- Sicherstellen, dass der Leistungsschalter der BMS-Box ausgeschaltet ist, bevor die BMS-Box installiert wird.

image095

7. Die FENECON Home 20 & 30  - BMS-Box auf die letzte Batterie aufsetzen.

image096

8. FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box aufstecken.

image094

9. Das T-Stück und den Winkel mit der beiliegenden M6 Schraube montieren.

image097

10. Die Befestigungsschienen der EMS-Box (Wandseite) einhängen und die Löcher für die Wandhalterung an der Mauer anzeichnen. (siehe vorheriges Bild)
11. Die Löcher bohren und die Wanhalterung an der Wand anschrauben.
12. Alle weiteren schienen abwechselnd links/rechts jeweils ein Modul tiefer einhängen und mit den beiliegenden Schrauben anschrauben.
13. Für die Befestigung der Batterietürme wird folgende Anordnung der Halter empfohlen.
Aber 10 Batteriemodulen müssen zwei Halter pro Seite verwendet werden.

image098

14. Die Seitenblenden des Sockels, der Batteriemodule, der BMS-Box und der EMS-Box einsetzen.

image088 1
Abbildung 20. Anordnung der Modulbefestigung

Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Kapitel 7.1.

6.3. Elektrische Installation

6.3.1. Erdung des Wechselrichters und des Batterieturms

image099

1. Der Wechselrichter muss direkt auf die Potentialausgleichschiene geerdet werden.
2.Es ist mindestens ein 10 mm² Erdungskabel zu verwenden.
3. Hierfür die Erdungsleitung am Wechselrichter unten rechts mit der beiliegenden Schraube befestigen (rot).

image100

4. Der Batterieturm muss direkt auf die Potentialausgleichschiene geerdet werden.
5. Es ist mindestens ein 10 mm² Erdungskabel zu verwenden.
6. Hierfür die Erdungsleitung der EMS-Box am Erdungsbolzen befestigen(rot).

image101

7. Jeder weitere Batterieturm (Parallel-Box oder Extension-Box) muss direkt auf die Potentialausgleichschiene geerdet werden.
8. Es ist mindestens ein 10 mm² Erdungskabel zu verwenden.
9. Hierfür die Erdungsleitung der Parallel oder Extension-Box am Erdungsbolzen befestigen (rot).

Der Querschnitt der Erdung muss mindestens 10 mm² betragen.
Der Wechselrichter und die Batterietürme müssen einzeln auf den Potentialausgleich geerdet werden.

6.4. Zugelassen Netzformen für den Anschluss des FENECON Home 20 & 30

image103
Abbildung 21. Zugelassen Netzformen für den Anschluss des FENECON Home 20 & 30

6.4.1. Anschluss und Verkabelung des AC-Stromkreises

image104
Abbildung 22. AC-Anschluss allgemein
Tabelle 32. Komponenten für AC-Anschluss (nicht im Lieferumfang enthalten)
Pos. Beschreibung

1

2-Richtungszähler von Energieversorger

2

Absicherung des Wechselrichters 3-polig. (20 kW – 40 A; 29,9 kW – 63 A)*1

3

Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern

4

Serviceschalter zum Umschalten der Notstromlasten auf das Stromnetz (empfohlen)

5

Verbraucher geschützt durch passende LS-Schalter und RCD Typ A 30 mA *2

6

Verbraucher - notstromversorgt maximal 20/30 kW / 6,666/9,97 kW pro Phase (gilt auch im Normalbetrieb wenn Netz vorhanden!); keine weiteren AC-Erzeuger zulässig

7

Verbraucher nicht notstromversorgt

8

AC-Versorgung der EMS-Box (falls Verbraucher am Notstromabgang angeschlossen sind)

9

Absicherung maximal C6 oder C10 1-polig

10

Potentialausgleichsschiene

*1 Zusätzlich sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen sowie die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreiber einzuhalten.

*2 Einzuhalten sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen, die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreibers sowie die Vorgaben des Herstellers.

image105
Abbildung 23. Empfohlener Wartungsschalter für Notstromabgang
Tabelle 33. Beschreibung der Schalterstellungen des Wartungsschalters (nicht im Lieferumfang enthalten)
Pos. Beschreibung

1

Notstromverbraucher werden über Wechselrichter notstromversorgt (Normalstellung)

2

Notstromverbraucher sind vom Wechselrichter und Netz getrennt

3

Notstromverbraucher werden vom Netz versorgt

Die automatische Notstromumschaltung wird durch den Wartungsschalter nicht beeinträchtigt.

image106
Abbildung 24. AC-Anschluss Energy-Meter
Tabelle 34. Komponenten für AC-Anschluss
Pos. Beschreibung

1

2-Richtungszähler von Energieversorger

2

Absicherung des Wechselrichters C40/C63 3-polig*1

3

Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern

4

Verbraucher nicht notstromversorgt

5

Klappwandler (direkt hinter EVU-Zähler) bereits vormontiert am Energy-Meter

6

Energy-Meter

7

Absicherung des Energy-Meters (empfohlen) B6 3-polig

*1 Zusätzlich sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen sowie die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreiber einzuhalten

image107

1.Die Zuleitung des Wechselrichters und die Leitung für den Notstromabgang in die Kabeldurchführung einführen.

image108

2. Den Mantel und die Adern abilsolieren
3. Darauf achten, dass der PE etwas länger als die anderen Adern ist.

Abschnitt

Beschreibung

Maße

1

Außendurchmesser

21 - 26 mm

2

Länge entmanteltes Kabel

70 - 80 mm

3

Länge abisolierter Leiter

11 - 13 mm

4

Querschnitt Leiter

10 - 16 mm²

image109

4. Die beiliegenden Kabelschuhe auf die Adern aufpressen. Alternativ andere passende Kabelschuhe verwenden. Hier muss auf den Schraubendurchmesser von 4mm geachtet werden.

image110

5. Die Leitungen an den vorgesehenen Anschlüssen (ON-GRID / OFF-GRID) anschließen. Hierfür die beiliegenden Muttern verwenden und mit 2-3 Nm festdrehen.
6. Sicherstellen, dass ein Rechtsdrehfeld angeschlossen ist.
7.Sicherstellen, dass Phase L1 am Wechselrichter und am Energy-Meter die gleiche Phase ist, ebenfalls bei den Phasen L2 und L3 darauf achten.
8.Der Wechselrichter muss mit einem LS-Schalter C40/63 vorgesichert werden.

image111

9. Befestigen der Kabeldurchführung am Wechselrichter. Schrauben mit 3-4 Nm festdrehen.

image112

10.Kontrolle des Anschlussbereiches der Klappwandler.
11.Anschließen der Wandler in der Unterverteilung direkt hinter dem EVU-Zähler.
12.Hierfür die jeweiligen Wandler um die Phasen L1 - L3 klappen und schließen bis der Verschluss hörbar einrastet.
13.Das Kabel zwischen Wandler und Energy-Meter darf nicht gekürzt werden.

Die maximale Strombelastbarkeit liegt bei 120 A pro Phase.
K - von der Unterverteilung
L - zum EVU-Zähler (Netzanschluss)
Das Kabel zwischen Wandler und Energy-Meter darf nicht gekürzt werden.
Der Innendurchmesser der Klappwander beträgt 16 mm.
Die Wandler und der Zähler können nicht durch andere Typen ersetzt werden.
Es ist darauf zu achten, dass die Phase L1 auch am Wechselrichter die Phase L1 ist.

image113

14. Spannungsabgriff an den markierten Anschlüssen vom Energy-Meteranschließen.
15. Das Energy-Meter muss je Phase mit einem LS-Schalter B6A vorgesichert werden.
16. Die Klappwandler sind bereits angeschlossen. Sollten bei der Installation die Messsensoren des Smart-Meters, aus Montagegründen abgeschraubt worden sein, so ist auf die richtige Reihenfolge beim Wiederanschließen zu achten.

image114

17. Es wird empfohlen, dass ein Wartungsschalter (z.B. Hager HIM404 oder HIM406) für den Notstromabgang verbaut wird.
18. Bei Wartung oder Ausfall des Wechselrichters kann somit weiterhin die Versorgung der Notstromverbraucher über das Stromnetz sichergestellt werden.

Die Funktion der automatischen Notstromumschaltung wird dadurch nicht beeinträchtigt.

6.4.2. AC-Anschluss der FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box

Für die Versorgung der FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box wird eine externe 230V Spannungsversorgung benötigt.

Dies hat den Zweck, die leere Batterie nicht durch zusätzliche Verbraucher zu belasten. Das kann insbesondere im Winter, wenn keine Sonne scheint, oder wenn Schnee auf der PV-Anlage liegt, vorkommen.

image114 1

1. Durchführen des Kabels durch das kleiner Loch der Mehrlochdichtung.
Es wird ein 3x1,5 qmm empfohlen.
2.Darauf achten, dass das Gehäuse mit der 3-Loch-Dichtung verwendet wird. Das andere Gehäuse wird später benötigt.

image114 4

3. Das Kabel durch die Verschraubung und den Mehrlochgummi in das Harting-Gehäuse einführen.

image114 2

4. Harting Buchseneinsatz 10polig mit Kabel.
- L auf 1 auflegen
- N auf 2 auflegen
- PE auf PE auflegen

image114 5

5.Die weiteren Pins sind für die integrierten Relaiskontakte.
Falls diese nicht belegt werden, kann die Buchse in das Gehäuse verschraubt werden.
6. die restlichen Durchführungen der Mehrlochdichtung mit den beiliegenden Blindstopfen 10mm verschlossen und die Verschraubung zugedreht werden.

image114 3

7. Der Stecker an der FEMS-Box angesteckt werden.
8. Den Stecker oben und unten durch die Halter verriegeln.

6.4.3. DC-Kabel vom Batterieturm zum Wechselrichter

Bei mehreren Batterietürmen kann dieses Kapitel übersprungen werden.

Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Kapitel 7.2.

image115

1.Das beiliegende 3m DC-Kabel für die Verbindung von Batterieturm und Wechselrichter verwenden.
2. Die Kabel an der Batterie (BAT OUT) und am Wechselrichter (BAT) anstecken.
3. Jeweils Plus (+) auf Plus (+) und Minus (-) auf Minus (-) stecken.
4. Wenn die mitgelieferten DC-Leitungen von der Länge nicht ausreichen, können die Kabel mit nachfolgenden Steckertypen verlängert werden.
32.0270P0001 PV-KBT4-EVO ST/10X
32.0271P0001 PV-KST4-EVO ST/10X
5. Hierfür eine DC-Leitung mit der erforderlichen Spannungsfestigkeit und einem Querschnitt von 10 mm² mit den obigen Stecker und Buchen crimpen und mit den mitgelieferten Leitungen zusammenstecken.

Die verwendeten DC-Stecker auf der Batterieseite sind nicht mit Handelsüblichen MC4-Steckern kompatibel.

Die 29,9 kW Variante hat zwei Batterieeingänge. Der Home 20 & 30 Batterieturm muss immer am Batterieanschluss 1 (BAT1) angeschlossen werden.

6.4.4. Anschluss und Verkabelung PV-Anlage

image116

Die verschiedenen PV-Strings können am Wechselrichter direkt an den PV-Eingängen angeschlossen werden.
Bei der 20 kW Variante stehen 2 MPPT mit jeweils zwei Eingängen zur Verfügung (rot; blau).
Bei der 29,9 kW Variante stehen 3 MPPT mit jeweils zwei Eingängen zur Verfügung (rot; blau; grün)

image116 1

Im Wechselrichter ist ein Typ 2 Überspannungsschutz integriert.

6.4.5. Anschluss Smart-Meter am Wechselrichter

image117

Das beiliegende Kabel für den Zähler (Meter) mit der Seite des Bajonett-Anschlusses am Wechselrichter anschließen und verriegeln.
Das Andere Ende am Zähler anstecken.
Wenn das vorhandene 10 m Kabel nicht ausreicht, kann es mit einem herkömmlichen Netzwerkkabel auf bis zu 100 m verlängert werden.

6.4.6. Kommunikation zwischen Wechselrichter und EMS-Box

image117 1

1. Beiliegendes Kommunikationskabel (3m Netzwerkkabel mit offenem Ende) durch eines der Löcher der Mehrlochdichtung der Abdeckhaube durchführen.
2. Die weiteren Öffnungen der Mehrlochdichtung verschlossen lassen.

image118

3. Den Stecker des Kommunikationskabels am Wechselrichter anstecken.

image118 2

4. Anstecken der Abdeckhaube am Wechselrichter und anziehen der Verschraubung.

image118 1

5. Durchführen des Kabels durch eines der vier Löcher der Mehrlochdichtung.

image119

6. Das Kabel durch die Verschraubung und den Mehrlochgummi in das Harting-Gehäuse einführen.

image120

7.  Das andere Ende mit zwei offenen Pins muss am Harting Stecker (16-polig - A) an Klemme 1/2 anschlossen werden.
8.  Die weiße Ader auf Klemme 1 anklemmen.
9.  Die orange Ader auf Klemme 2 anklemmen.

Wenn ansteuerbare Verbraucher installiert und eine der nachfolgenden FEMS Erweiterungen gekauft wurden, können die nachfolgenden beiden Schritte vorerst vernachlässigt werden.
- FEMS App Wärmepumpe „SG-Ready”
- FEMS App Heizstab 6 kW
- FEMS App BHKW

image122

10. Anschließend die Buchse in das Harting-Gehäuse schrauben.
11. Die anderen Öffnungen in der Verschraubung durch die beiliegenden Blindstopfen 8 mm verschließen.
12. Durch das Anziehen der Verschraubung das Kabel zugentlasten.

image123

13.  Die restlichen Durchführungen der Mehrlochdichtung mit den beiliegenden Blindstopfen 8mm verschließen und die Verschraubung zudrehen.
14.  Den Stecker oben und unten durch die Halter verriegeln.

6.4.7. Kommunikation von einem Batterieturm

image124

Wenn nur ein Batterieturm installiert wird, muss am Anschluss PARALLEL OUT die Endbrücke (im Lieferumfang enthalten) eingesteckt und durch Drehen der Unterseite verriegelt werden.

Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Kapitel 7.3.

6.4.8. Kommunikation zum Kundennetzwerk

Falls der Batterieturm im Innenraum aufgestellt wird, kann dieser Punkt übersprungen werden. Und das Netzwerkkabel direkt angesteckt werden.

image126

1. Für die Abdichtung der Netzwerkanschlüsse ist das Kabel in den Stecker einzuführen und zu verschrauben. Es wird nur die Gummidichtung und die Verschraubung benötigt.

image127

2. Es ist darauf zu achten, dass der Netzwerkstecker vorne ca. 3 mm über den Bajonettverschluss ragt.
3. Beispielhaft kann die Endbrücke der Batterie als Referenz für die Position des Netzwerksteckers dienen.

image128

4. Für die Internetverbindung und für die Konfiguration des Speichersystms, das Netzwerkkabel mit dem LAN-Port der Batterie und das andere Ende des Kabels mit dem Netzwerk des Kunden verbinden.

Das Speichersystem hat keine W-Lan Funktion.

6.4.9. Abdeckung des Internal Eingangs (optional)

image129

Optional kann ein Netzwerkgehäuse mit Blindstopfen (im Lieferumfang enthalten) als Abdeckung für den Internal Anschluss benutzt werden. Das Netzwerkgehäuse und der Blindstopfen müssen zuvor montiert werden.

Eine IP Schutzklasse ist nur sichergestellt, wenn an allen Anschlüssen die dazugehörigen Stecker verriegelt sind.

7. Parallelschaltung mehrerer Batterietürme

7.1. Montage weiterer Batterietürme

7.1.1. Montage Batterieturm zwei mit FENECON Home 20 & 30 - Parallel-Box

Wenn ein zweiter Batterieturm vorhanden ist, wird auf den zweiten Batterieturm anstatt der EMS-Box die Parallel-Box aufgesteckt.

image130

Hierfür wiederholen Sie die Schritte aus Kapitel 6.2.4. Bei Schritt 8 stecken Sie anstatt der FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box die FENECON Home 20 & 30 - Parallel-Box auf.

7.1.2. Montage Batterieturm drei bis vier mit FENECON Home 20 & 30 - Extension Box

Wenn ein dritter bis fünfter Batterieturm vorhanden ist, wird auf den dritten bis vierter Batterieturm anstatt der EMS-Box die Extension-Box aufgesteckt.

image131

Hierfür wiederholen Sie die Schritte aus Kapitel 6.2.4. Bei Schritt 8 stecken Sie anstatt der FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box die FENECON Home 20 & 30 - Extension-Box auf.

7.2. Elektrische Installation weiterer Batterietürme

7.2.1. DC-Kabel zwischen zwei Batterietürmen und dem Wechselrichter

image132

1. Das beiliegende 3m DC-Kabel für die Verbindung vom zweiten Batterieturm mit der aufgesteckten Parallel-Box zum Wechselrichter verwenden.
2. Wenn die Länge der DC-Batteriekabel nicht ausreicht, kann eines der beiliegenden Satz der DC-Kabel (2m) zur Verlängerung verwendet werden.
3. Die Kabel am zweiten Batterieturm (Parallel-Box) (BAT OUT) und dem Wechselrichter (BAT) verbinden. (rot)
4. Jeweils Plus (+) auf Plus (+) und Minus (-) auf Minus (-) stecken.
5. Die beiden Batterietürme werden untereinander mit dem zweiten  in der Parallel-Box beiliegenden Kabelsatz verbunden.
6. Hierfür die beiden Kabel an der ersten Batterie (EMS-Box) (BAT OUT) und an der zweiten Batterie (Parallel-Box) (BAT IN) (grün) anstecken.

7.2.2. DC-Kabel zwischen den dritten bis vierten Batterieturm und Parallel-Box

image133

1. Die dritten und vierten Batterietürme werden mit der Parallel-Box verbunden. Je nach Entfernung reicht ein 2m Kabelsatz, falls nicht, können die zwei beiliegenden Kabelsätze verbunden und somit auf 4m verlängert werden.
2. Hierfür die beiden Kabel zwischen Extension-Box (BAT OUT) und der Parallel-Box (BAT IN) anstecken.

7.3. Kommunikation weiterer Batterietürme

7.3.1. Kommunikation zwischen zwei bis vier Batterietürmen

image134

1. Wenn mehrere Batterietürme parallel betrieben werden, dann muss zwischen den Türmen das bei der Parallel-Box und Extension-Box beiliegende Netzwerkkabel verwendet werden. (grün)
2. Zwischen der EMS-Box (PARALLEL OUT) und der Parallel-Box (PARALLEL IN) muss das Netzwerkkabel gesteckt  und verriegelt werden.
3. Ebenso an allen weiteren Türmen immer zwischen PARALLEL OUT und PARALLEL IN. (blau / orange)
4. Am letzten Turm muss die Endbrücke auf PARALLEL OUT gesteckt werden. (rot)

8. Erstinbetriebnahme

8.1. Prüfen der Installation, Anschlüsse und Verkabelung

Vor der Erstinbetriebnahme die Anlage wie folgt prüfen:

  • Alle Komponenten (Abstände, Umgebung, Befestigung) sind richtig installiert.

  • Alle internen Verkabelungen sind vollständig und fachgerecht angeschlossen.

  • Alle externen Versorgungsleitungen (Spannungsversorgung, Kommunikationskabel) sind fachgerecht angeschlossen.

  • Alle Anschlusswerte sind auf die Anlage abgestimmt und erforderliche Einstellungen wurden vorgenommen.

  • Alle nötigen Prüfungen der Anlage wurden normgerecht durchgeführt.

8.2. Einschalten/Ausschalten der Anlage

8.2.1. Einschalten

image135

1. Einsichern der EMS-Box (Unterverteilung, oder Steckdose)
2. Einsichern des Wechselrichters. (Unterverteilung, Netz- und Notstromseite)
3. Falls vorhanden die PV-Anlage mit dem DC-Schalter am Wechselrichter zuschalten. (Linke Seite des Wechselrichters)

image136

4. Einsichern des Batterieturms (Front Batterieturm)
5. Wenn mehrere Batterietürme vorhanden sind, müssen alle Türme eingesichert werden

image137

6. Wenn die IBN bereits abgeschlossen wurde startet die Batterie und der LED Balken sollte nach ca. 60 Sekunden blinken.
7. Jetzt ist das System einsatzbereit.
8. Falls die IBN noch nicht abgeschlossen wurde, startet die Batterie nicht, dann mit Kapitel 8.3 fortfahren.

Durch drücken des Tasters an der Front der EMS-Box wird das System neu gestartet. dies kann bis zu drei Minuten dauern, bis das System wieder hochgefahren ist.

Wenn das System noch nicht konfiguriert wurde, dann geht die Batterie in den Fehlermodus, bzw. schaltet sich ab.
Das kann auch während der Konfiguration passieren. Daher empfiehlt es sich die Batterie erst einzuschalten, wenn Sie dazu im Konfigurationsprozess aufgefordert werden.

Der Wechselrichter Startet erst nach der Konfiguration und Synchronisiert sich erst danach auf das Netz auf.

8.2.2. Ausschalten

image138

1. Aussichern des Batterieturms (Front Batterieturm)
2. Wenn mehrere Batterietürme vorhanden sind, dann müssen alle Türme ausgesichert werden.

image139

3. Falls vorhanden die PV-Anlage mit dem DC-Schalter am Wechselrichter ausschalten.
4. Aussichern des Wechselrichters. (Unterverteilung, Netz- und Notstromseite).
5. Aussichern der EMS-Box (Unterverteilung, oder Steckdose)

image140

6. Erst wenn alle LEDs am Wechselrichter und an der Batterie nicht mehr leuchten, ist das System komplett abgeschaltet. Dies kann ca. 30 Sekunden dauern.
7. Der Wechselrichter bleibt an, wenn eine der drei Energiequellen nicht abgeschaltet wird.

8.3. Konfiguration über Inbetriebnahme-Assistent

Öffnen Sie die Homepage der FENECON und klicken Sie oben rechts auf den Login zum FEMS Online-Monitoring „FEMS Login“. Alternativ werden Sie über den nachfolgenden QR-Code oder den Link auf die Seite geleitet.

image141

1. https://portal.fenecon.de/m

image142

2. Melden Sie sich mit Ihrem Installateurs-Zugang an.

image143

3. Wenn noch kein Installateurs-Zugang erstellt wurde, dann kann dieser direkt unter dem Login-Fenster erstellt werden.
4. Hierfür müssen alle Informationen korrekt und vollständig ausgefüllt werden.

image144

5. Wenn alle notwendigen Punkte bestätigt wurden, wird der Account automatisch angelegt
6. Sie werden direkt zur Konfiguration des Speichersystems weitergeleitet.

image144 1

7. Unten auf das blaue Plus klicken.
8. FEMS hinzufügen.

image145

9. Als erstes müssen Sie den 16-stelligen Installateursschlüssel eingeben.
10. Diesen finden Sie an der rechten Seite des Batterieturm auf dem Typenschild.
11. Installation key: XXXX-XXXX-XXXX-XXXX
12. Folgen Sie anschließend dem Installations-Assistenten durch die verschiedenen Schritte.

image146

13. Nach Abschluss der IBN ist das System betriebsbereit und sie werden direkt zum Live-Monitoring weitergeleitet.

  • Sie erhalten für Ihre Unterlagen eine E-Mail mit einer Zusammenfassung der kompletten IBN (IBN Protokoll).

  • Der Kunde erhält ebenfalls eine E-Mail mit den persönlichen Zugangsdaten für das Endkunden-Monitoring.

9. Kapazitätserweiterung des Systems

Die Kapazität kann auch nachträglich erweitert werden, hier gibt es keine zeitliche Begrenzung.

Es wird mit dem neuen Batteriemodul nicht die volle Kapazität erreichen, da sich das neue Modul den alten Modulen angleicht.

9.1. Kapazitätserweiterung des Batterieturms
um ein oder mehrere Batteriemodule

Der Batterieturm kann auf bis zu 15 Batteriemodule zu einem Batterieturm aufeinandergestapelt werden.

Wird nach der IBN durch weitere Batteriemodule erweitert, muss wie nachfolgend vorgegangen werden:

image147

1. Im Onlinemonitoring unter Speichersystem die Funktion „Kapazitätserweiterung“ aktivieren.
2. Dadurch wird die Batterie auf 30 % beladen/entladen. Wenn der Ladezustand erreicht ist, wird die Beladung/Entladung gestoppt und der Ladestand gehalten.
Es kann zwischen „Sofortstart“ und „Geplanter Erweiterung“ gewählt werden.
3. anschließend über den Hacken die Einstellungen bestätigen.

image138

4. Abschalten des kompletten Systems. Die genaue Vorgehensweise wird in Kapitel 8.2.2 genau beschrieben.
- Sicherungsschalter der Batterie auf OFF.
- DC Schalter des Wechselrichters auf OFF.
- AC-Sicherung der Netz- und Notstromseite auf OFF.

image148

5. Entfernen der oberen drei Seitenblenden auf jeder Seite.
6. Entfernen der Verriegelung bis zum ersten Batteriemodul auf beiden Seiten.

image149

7. EMS-Box und BMS-Box abnehmen und auf die Seite stellen. Hierfür die Wandhalterung der BMS-Box von der Wand schrauben.

image150

8. Neues Batteriemodul aufstecken.

image151

9. Wie in Kapitel 6.2.4 ab Schritt 8 weiter vorgehen.
- FENECON Home 20 & 30 - BMS-Box aufstecken
- FENECON Home 20 & 30 - EMS-Box aufstecken
- Verriegelungen anbringen
- Seitenabdeckungen anbringen

image145

10. Den Inbetriebnahme Assistenten erneut durchführen.

Wenn der genaue Spannungswert der alten und neuen Batteriemodule nicht getroffen wurde, kommt es zu SOC Sprüngen, wenn die Batterie be- und entladen wird. Es steht dadurch vorübergehend nicht die volle Kapazität zur Verfügung.
Je großer die Spannungsdifferenz der „alten“ und „neuen“ Batterien ist, desto länger kann es dauern, bis es keine SOC-Sprünge mehr gibt und die volle Kapazität zur Verfügung steht.

9.2. Erweiterung des Batterieturms
um einen oder mehrere Batterietürme

Es kann nachträglich die Kapazität durch einen oder mehrere Batterietürme mit der gleichen Kapazität erweitert werden. Es können bis zu vier Batterietürme parallel betrieben werden.

Wird nach der IBN durch weitere Batteriemodule erweitert, muss wie nachfolgend vorgegangen werden:

image147

1. Im Onlinemonitoring unter Speichersystem die Funktion „Kapazitätserweiterung“ aktivieren.
2. Dadurch wird die Batterie auf 30 % beladen/entladen. Wenn der Ladezustand erreicht ist, wird die Beladung/Entladung gestoppt und der Ladestand gehalten.

image138

3. Abschalten des kompletten Systems. Die genaue Vorgehensweise wird in Kapitel 8.2.2 genau beschrieben.
- Sicherungsschalter der Batterie auf OFF.
- DC Schalter des Wechselrichters auf OFF.
- AC-Sicherung der Netz- und Notstromseite auf OFF.

image152

4. Aufbau der neuen Batterietürme wie in Kapitel 7.1.1 und Kapitel 7.1.2 beschrieben.
5. DC-Verkabelung wie in Kapitel 7.2.1 und Kapitel 7.2.2 vornehmen.
6. Kommunikation zwischen den Batterietürmen wie in Kapitel 7.3.1 verkabeln.
7. Anschließend kann wieder alles, wie in Kapitel 8.2.1 beschrieben, eingeschalten werden.

image145

8. Den Inbetriebnahme Assistenten erneut durchführen.

Wenn der genaue Spannungswert der alten und neuen Batterietürme nicht getroffen wurde, dann werden die neuen Batterien nicht zugeschaltet.
Das wird nicht als Fehler angezeigt, aber es kann vorkommen, dass die SOC-Anzeigen der einzelnen Batterietürme unterschiedliche Ladestände anzeigen.
Wenn sich nach einem Ladezyklus die Ladestände angeglichen haben, dann schalten auch die letzten Batterietürme zu.
Die Batterietürme arbeiten selbständig, daher kann es vorkommen, dass die Blinkfrequenz der verschiedenen Türme unterschiedlich ist. Auch die SOC-Anzeige der einzelnen Türme kann sich kurzzeitig unterscheiden.

10. FEMS Erweiterungen

Für die nachfolgenden FEMS Erweiterungen können direkt am (ersten) Batterieturm die integrierten Relais verwendet werden.
Hierfür sind verschiedene Pins an den Harting Steckern vorgesehen.
- Harting Stecker 10-polig: 3x freie Relaiskanäle (max.: 230 V; 10 A)
- Harting Stecker 16-polig: 2x Steuerkontakte (max.: 24 V; 1 A)
- 3x Digitale Eingänge
- 1x Analoger Ausgang (0-10 V)

Es können ggf. nicht alle Apps gleichzeitig angeschlossen und betrieben werden.
Für weitere Informationen der nachfolgenden Apps besuchen Sie unserer Homepage.

Falls die integrierten Relais nicht reichen, kann ein externes 8-Kanal Relaisboard über Ethernet angebunden werden.

image154

Nachfolgend ist die Pinbelegung des Harting-Steckers (10-polig) im Detail zu sehen.

Tabelle 35. Stecker Pinbelegung Leistungsstecker
Pos. Beschreibung

1

230 V-Versorgung für interne Komponenten

2

Relais 1 (230 V; 10 A)

3

Relais 2 (230 V; 10 A)

4

Relais 3 (230 V; 10 A)

5

Neutralleiteranschluss (für integrierten Zähler nötig)

6

PE-Anschluss

image155

Nachfolgend ist die Pinbelegung des Harting-Steckers (16-polig) im Detail zu sehen.

Tabelle 36. Stecker Pinbelegung Steuerstecker
Pos. Beschreibung

1

RS485 Anschluss - Wechselrichter

2

RS485 Anschluss – Externe Geräte

3

Analoger Ausgang (0-10 V)

4

12 V DC (12V; GND)

5

3x digitale Eingänge

6

Nicht belegt

7

Relais 5 (24 V; 1 A)

8

Relais 6 (24 V; 1 A)

9

PE-Anschluss

10.1. Anschluss einer Wärmepumpe über „SG-Ready”

Die Einbindung einer “SG-Ready” (Smart-Grid-Ready) Wärmepumpe ist eine fortgeschrittene Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme - oft auch “Power-to-Heat”-Anwendung genannt. Die Ansteuerung sorgt dafür, dass die Wärmepumpe zu Zeiten, in denen günstiger (Sonnen-)strom zur Verfügung steht, den thermischen Speicher leicht überheizt, um dann in Zeiten ohne günstigem Überschussstrom elektrische Energie einzusparen.

image156

1. Die internen Relaiskontakte 5 und 6 können über die Pins 5/6 und 7/8 am Harting-Stecker (16-polig – C) angeschlossen werden.
2. Für genaue Infos zum Anschließen der Wärmepumpe halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers.

Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden.
Hierfür wie in Kapitel 10.6 vorgehen.

10.2. Anschluss eines Heizstabes mit maximal 6 kW

Die Einbindung eines elektrischen Heizstabes ist die einfachste und günstigste Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme - oft auch “Power-to-Heat”-Anwendung genannt.

Wenn die Kapazität des elektrischen Speichers ausgeschöpft ist, muss selbst erzeugte Energie mit geringer Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. In diesen Fällen ist es häufig sinnvoll, den überschüssigen Strom für die Warmwasserbereitung zu verwenden (z. B. für Warmwasser-Pufferspeicher, Pool-Heizung, usw.). So können andere Energiequellen (z. B. Holz oder Öl) eingespart werden.

image157

1. Damit jede Phase des Heizstabes separat angesteuert werden kann, muss jede Phase einzeln an einem Relais angeschlossen werden.
2. Hierfür die Phase 1 (braun) am Harting-Stecker (10-polig) auf Pin 3 anschließen. Von Pin 4 weiter zum Heizstab. Für die Phase 2 (schwarz) und Phase 3 (grau) werden Pin 5/6 und 7/8 verwendet.
3. Den Neutralleiter N über Pin 9/10 durchschleifen.
4. Es wird ein Kabel (5G1,5) von der Unterverteilung zum Harting-Stecker und ein Kabel (5G1,5) vom Harting-Stecker zum Heizstab empfohlen.
5. Für genaue Infos zum Anschließen des Heizstabes halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers.

Es muss darauf geachtet werden, dass drei verschiedene Phasen verwendet werden. Wenn nur eine Phase verwendet wird, kann es zu Schäden kommen.

Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden.
Hierfür wie in Kapitel 10.6 vorgehen.

10.3. Ansteuerung eines Heizstabes größer 6 kW
(Ansteuerung über externe Relais)

Die Einbindung eines elektrischen Heizstabes ist die einfachste und günstigste Form der Sektorkopplung von Elektrizität und Wärme - oft auch “Power-to-Heat -Anwendung genannt.

Wenn die Kapazität des elektrischen Speichers ausgeschöpft ist, muss selbst erzeugte Energie mit geringer Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. In diesen Fällen ist es häufig sinnvoll, den überschüssigen Strom für die Warmwasserbereitung zu verwenden (z. B. für Warmwasser-Pufferspeicher, Pool-Heizung, usw.). So können andere Energiequellen (z. B. Holz oder Öl) eingespart werden. Da die intern verbauten Relais nur 10 A schalten können muss bei einer Schaltung mit mehr als 2 kW pro Phase ein externes Relais verwendet werden, dass für diese Leistung ausgelegt ist.

image159

1. Damit jede Phase des Heizstabes separat angesteuert werden kann, muss jede Phase einzeln über ein zusätzliches externes Relais an dem internen Relais angeschlossen werden.
2. K1 wird mit Phase 1 geschalten. Hierfür L1 am Relais auf A1 klemmen. Von A2 dann weiter auf den Pin 3. Pin 4 kann dann mit dem Neutralleiter verbunden werden.
3. Mit L2/L3 gleich zu Schritt 2 verfahren und K2/K3 anschließen.

image160

4. Alternativ zu L2/L3 kann natürlich auch L1 durchgeschliffen werden, oder.
5. Oder alternativ die Schütze/Relais mit 24V ansteuern.

image161

6. Die Spannungsversorgung des Heizstabs muss dann mit den Schaltkontakten der Relais verbunden werden.
7. Für genaue Infos zum Anschließen des Heizstabes halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers.

Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden.
Hierfür wie in Kapitel 10.6 vorgehen.

10.4. Ansteuerung eines BHKW

Die Einbindung eines Blockheizkraftwerks (BHKW) in das elektrische Energiemanagement ist eine fortgeschrittene Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme.

Hiermit lässt sich die Eigenschaft des BHKWs als tageszeit- und witterungsunabhängigen elektrischen Erzeuger zu Nutze machen. So wird dem BHKW bei niedrigem Ladezustand des Speichers ein Einschaltsignal zur Stromproduktion gegeben. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn nachts die Batteriekapazität nicht ausreicht, um den Stromverbrauch zu decken. Dadurch wird der Bezug von teurem Strom aus dem Netz vermieden.

Bei Beladung der Batterie wird dieses Signal wieder gestoppt, um eine unnötige Netzeinspeisung des BHKW Stroms zu verhindern.

image156

1. Das Freigabesignal für den Start des BHKW kann über den Harting-Stecker (16-polig – C) an den Pins 5/6 angeschlossen werden.
2. Für genaue Infos zum Anschließen des BHKW halten Sie sich an die Installationsanleitung des Herstellers.

Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden.
Hierfür wie in Kapitel 10.6 vorgehen.

10.5. Zusätzlicher AC-Zähler

Falls weitere Zähler für das Monitoring von weiteren Verbrauchern oder Erzeugern verbaut wurden, müssen diese nach Herstelleranleitung in den Stromkreis mit eingebunden werden.
Die kommunikative Einbindung wird nachfolgend beispielhaft an einem 3-Phasen Sensor ohne Stromwandler gezeigt.
Es können nur Zähler, die von der Firma FENECON freigegeben sind, eingebunden werden.
Der erste Erzeugungszähler wird immer mit der Modbus ID 6 eingebunden. Alle weiteren aufsteigend. Die Baudrate muss 9600 betragen.

image163

1. Am Harting-Stecker (16-polig – A) an Pin 3/4 die Adern anschließen
2. Die weiße Ader (alternative Farbe möglich) auf Klemme 3 anklemmen.
3. Die braune Ader (alternative Farbe möglich) auf Klemme 4 anklemmen.

image164

"Am Beispiel SOCOMEC E24"
4. Am Zähler wird an der Anschlussstelle 2 der braune Draht (alternative Farbe möglich) und an 3 dann die weiße Ader (alternative Farbe möglich) Angeschlossen.
5. Am letzten Busteilnehmer muss zwischen + und - (A/B) ein Endwiderstand mit 120 Ω verbaut werden.

image163 6

"Am Beispiel KDK 4PU"
6. Am Zähler wird an der Anschlussstelle 8 der braune Draht (alternative Farbe möglich) und an 7 dann die weiße Ader (alternative Farbe möglich) angeschlossen.
7. Am letzten Busteilnehmer muss zwischen + und - (A/B) ein Endwiderstand mit 120 Ohm verbaut werden.

Wenn mehrere Zähler verbaut werden sollen, dann können diese kommunikativ in Reihe geschalten werden. Hierfür kann vom ersten Zähler auf den Zweiten usw. weitergebrückt werden. Die Modbus-Adresse muss aufsteigend eingestellt werden.
www.docs.fenecon.de/_/de/fems/downloads.html

Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden.
Hierfür wie in Kapitel 10.6 vorgehen.

10.6. Aktivierung der App im FEMS App Center

Nach der Installation der hardwareseitigen FEMS Erweiterung muss diese noch im App Center aktiviert werden. Hierfür wie folge vorgehen.

image141

1. https://portal.fenecon.de/m

image142

2. Melden Sie sich mit Ihrem Installateurs-Zugang an.

image163 1

3. Oben links auf die drei Striche klicken.

image163 2

4. „Einstellungen“ auswählen

image163 3

5. „FEMS App Center“ klicken

image163 4

6. Den Lizenzschlüssel (muss vorab gekauft werden) durch Klick auf „Lizenzschlüssel einlösen“ öffnet sich ein neues Fenster.

image163 5

7. Den Lizenzschlüssel eingeben und „Lizenzschlüssel validieren“ klicken.

8. War die Validierung erfolgreich, wird eine Liste der jeweiligen Apps in einer Auswahl angezeigt, die mit dem eingelösten Lizenzschlüssel installiert werden können.
9. Auswählen der zu Installierenden App

10. Anschließend wird man zum Installationsassistenten der jeweiligen App weitergeleitet.
11. Einstellungen vornehmen.
12. Abschließend auf „App installieren“ klicken

11. Externe Ansteuerung des Wechselrichters

Der Wechselrichter kann über einen Rundsteuerempfänger direkt angesteuert werden. Hierfür werden die nachfolgenden Stecker die dem Wechselrichter beiliegen benötigt.

image164 1

1. In der Kleinteilebox des Wechselrichters liegen drei Stecker dabei, die an der Unterseite des Wechselrichters angesteckt werden können.

image164 2

2. Die Stecker sind durchnummeriert

image164 3

3. Damit die Funktionen aktiviert werden, muss bei der Inbetriebnahme der Rundsteuerempfänger aktiviert werden.
4.Anschließend mit OK bestätigen.

Die Wirkleistung des Home Wechselrichters kann direkt vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) über einen Rundsteuerempfänger gesteuert werden.
Das Verhalten des Wechselrichters in den verschiedenen Regelstufen wie folgt beschrieben werden.

  • 100% → Standardsignal, Wechselrichter arbeitet ohne Einschränkungen (10 kW)

  • 60% → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 60 % reduziert. (6 kW)

  • 30% → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 30 % reduziert. (3 kW)

  • 0% → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 0 % reduziert. (0 kW)

Bei Verwendung weiterer Wechselrichter sind diese ebenfalls und separat an den RSE anzubinden; wie genau hängt vom Netzbetreiber und verwendetem RSE ab.

Bei einer Abregelung auf 0 % wird die Einspeisung des Wechselrichters komplett gestoppt, d. h. die Verbraucher werden komplett aus dem Netz versorgt.
Nur die Batterie wird weiterhin beladen.

image164 4

1. Es wird eine Leitung mit mindestens 5 Adern mit einem Aderquerschnitt von 0,34 mm² bis 0,75 mm² empfohlen.
2. Das Kabel durch eines der Löcher der Mehrlochdichtung der Abdeckhaube durchführen.
3. Achtung: Eine Durchführung ist schon durch das Kommunikationskabel zwischen Wechselrichter und EMS blockiert.
4. Die weiteren Öffnungen der Mehrlochdichtung verschlossen lassen.

image164 5

5. Die Adern der Steuerleitung wie im Bild dargestellt anschließen.

image164 6

6. Damit sich der Wechselrichter auf das Netz auf synchronisiert muss zwingend eine Brücke zwischen Pin 7 und Pin 8 gesteckt werden.
7. Es wird eine Ader mit deinem Aderquerschnitt von 0,34 mm² bis 0,75 mm² empfohlen.

image164 7

8. Anstecken der beiden Stecker an der Unterseite des Wechselrichters angesteckt.

image164 8

9. Anstecken der Abdeckhaube am Wechselrichter und anziehen der Verschraubung.

12. FEMS-Online-Monitoring

Das FEMS Online-Monitoring dient der Visualisierung sämtlicher Energieflüsse in Ihrem System. So zeigt der Energiemonitor Live-Daten zum Netzbezug oder -einspeisung, PV-Produktion, Beladung/Entladung des Batteriespeichers und Stromverbrauch. Über weitere Widgets wird der prozentuale Autarkiegrad und Eigenverbrauch dargestellt. Zusätzlich bieten die einzelnen Widgets eine Detailansicht, über die die Leistungswerte auch phasengenau eingesehen werden können.

Neben der reinen Informationsdarstellung werden im Online-Monitoring auch alle zusätzlich erworbenen FEMS Erweiterungen, wie beispielsweise zur Einbindung einer Wärmepumpe, Heizstab, E-Ladestation oder Blockheizkraftwerk (BHKW), aufgeführt. Deren Funktionsweise ist durch das entsprechende Widget steuerbar.

Zusätzlich zur Live-Ansicht bietet die Historie die Möglichkeit, selbstgewählte Zeiträume für das Online-Monitoring auszuwählen. Über das Info-Symbol kann der Status des Gesamtsystems als auch der einzelnen Komponenten zu jedem Zeitpunkt überwacht werden.

12.1. Zugangsdaten

Der Zugang zum FEMS-Online-Monitoring ist nach Endkunden und Installateur getrennt.

12.1.1. Zugang für den Endkunden

Der Zugang für den Endkunden wird nach Abschluss der Inbetriebnahme automatisch erzeugt und per E-Mail an den Endkunden verschickt.
Hier müssen noch die AGBs bestätigt werden, dann steht das Monitoring ohne Einschränkungen zur Verfügung.

12.1.2. Zugang für den Installateur

Der Installateurs-Zugang kann wie in Kapitel 8.3 beschreiben auf der FENECON Homepage erstellt werden. Der Zugang ist für die erfolgreiche Inbetriebnahme erforderlich.

13. Störungsbeseitigung

13.1. FEMS-Online-Monitoring

Der Systemzustand kann nach dem Login oben rechts anhand der Farbe des Symbols überprüft werden. Ein grüner Haken zeigt an, dass alles in Ordnung ist, ein orangefarbenes Ausrufezeichen zeigt eine Warnung (Warning) und ein rotes Ausrufezeichen einen Fehler (Fault) an.

13.1.1. Störungsanzeige

image166

Systemzustand: Alles in Ordnung

image167

Systemzustand: Warnung (Warning)

image168

Systemzustand: Fehler (Fault)

13.1.2. Störungsbehebung

image169

Eine detaillierte Übersicht über eine vorhandene Warnung oder einen Fehler erhalten Sie, wenn Sie auf das Ausrufezeichen in der rechten oberen Ecke klicken.

image170

Über die Scroll-Leiste kann der Ursprung der Warnung oder des Fehlers genauer untersucht werden.
In diesem Beispiel liegt der Fehler bei dem eingesetzten Controller.

image171

Durch Klicken auf das Symbol (Pfeil nach unten) wird je nach Fehler eine genauere Fehlerbeschreibung angezeigt.

In dem Beispiel oben wurde zu Testzwecken absichtlich eine falsche Referenz für den Netzzähler eingetragen, weshalb die Ausführung des Controllers fehlschlägt.

image172

Unter Umständen kann es passieren, dass das FEMS nicht erreichbar ist und nebenstehende Fehlermeldung erscheint.

Wenn das FEMS offline ist, folgen Sie den Schritten, die unter der Meldung angezeigt werden.

13.2. FENECON Home 20 & 30 - Wechselrichter

13.2.1. Störungsanzeige

Störungen werden über eine rote LED bei "SYSTEM" angezeigt.

image173
Abbildung 25. Störungsanzeige am FENECON Home 20 & 30 - Wechselrichter
Drehfeld des Netzanschlusses
  • Überprüfen Sie, ob am Netzanschluss ein Rechtsdrehfeld anliegt.

  • Ansonsten kontaktieren sie den FENECON Service. Die Kontaktdaten finden Sie im Kapitel 12.5.

Durch die LEDs werden weitere Informationen zum Zustand des Wechselrichter angezeigt.

Tabelle 37. LED-Statusanzeigen – Wechselrichter
Anzeige Status Beschreibung
standby symbol
yellow

Der Wechselrichter ist eingeschaltet und im Ruhezustand.

green strip

Der Wechselrichter startet und befindet sich im Selbsttestmodus.

green

Der Wechselrichter läuft normal im Netzparallel- oder Inselbetrieb.

red strip

Überlastung des RESERVEausgangs.

red

Ein Fehler ist aufgetreten.

line

Der Wechselrichter ist abgeschaltet.

socket symbol
yellow

Das Netz ist anomal und der Wechselrichter befindet sich im Inselbetrieb.

green

Das Netz ist normal und der Wechselrichter befindet sich im Netzparallelbetrieb.

line

RESERVE ist ausgeschaltet.

anten symbol
line

Der Wechselrichter wird nicht mit dem Internet verbunden. Die Kommunikation findet über die EMS-Box statt. Daher ist hier keine LED-Indikation vorhanden.

13.3. Batterieturm

13.3.1. Störungsanzeige

Störungen werden an der FENECON Home 20 & 30 - BMS-Box über eine rote LED dargestellt.

Durch LED-Codes werden die verschiedenen Fehler dargestellt.

Speicher Status

Speicher Information

LEDs

blau/rot

1

2

3

4

Boot Lader

star
star
star
star
star

Starten

Master / Slave

circle blue
star
star
star
star

Parallel-Box

circle blue
star

Extension Box

circle blue
star

Prüfmodus

Einzel- oder Parallelverschaltung

star

SOC Display

Laden

0%-25.0% SOC

circle blue
square

25.1%-50.0% SOC

circle blue
square
square

50.1%-75.0% SOC

circle blue
square
square
square

75.1%-99.9% SOC

circle blue
square
square
square
square

100% SOC

circle blue
circle blue
circle blue
circle blue
circle blue

Entladen und Standby

100%-75.1%

circle blue
circle blue
circle blue
circle blue
circle blue

75.0%-50.1%

circle blue
circle blue
circle blue
circle blue

50.0%-25.1%

circle blue
circle blue
circle blue

25.0%-0%

circle blue
circle blue

Fehler

Überspannung

circle red
circle blue

Unterspannung

circle red
circle blue

Übertemperatur

circle red
circle blue
circle blue

Untertemperatur

circle red
circle blue

Überstrom

circle red
circle blue

SOH zu tief

circle red
circle blue
circle blue

Int. Kommunikation

circle red
circle blue
circle blue
circle blue

Ext. Kommunikation

circle red
circle blue

Adressfehler Parallel

circle red
circle blue
circle blue

Adressfehler Module

circle red
circle blue
circle blue

BMS-Box Sicherung

circle red
circle blue
circle blue
circle blue

Modulsicherung

circle red
circle blue
circle blue

Kontaktfehler

circle red
circle blue
circle blue
circle blue

Isolationsfehler

circle red
circle blue
circle blue
circle blue

BMS Fehler

circle red
circle blue
circle blue
circle blue
circle blue
circle blue

Blau permanent an

square

Blau blinkend

star

Blau schnell blinkend

circle red

Rot permanent an

13.3.2. Störungsbehebung

Wenn Störungen nicht behoben werden können oder bei Störungen, die nicht in der Störungsliste erfasst sind, muss der FENECON-Service kontaktiert werden. Siehe Kapitel 12.5.

13.4. Störungsliste

Tabelle 38. Störungsbeseitigung
Komponente Störung Maßnahme

Batteriemodul

Das Batteriemodul ist nass geworden

Nicht berühren
Umgehend den FENECON-Service kontaktieren, um technische Unterstützung zu erhalten

Batteriemodul

Das Batteriemodul ist beschädigt

Ein beschädigtes Batteriemodul ist gefährlich und muss mit größter Sorgfalt behandelt werden.
Beschädigte Batteriemodule dürfen nicht mehr verwendet werden.
Wenn der Verdacht besteht, dass das Batteriemodul beschädigt ist, den Betrieb stoppen und den FENECON-Service kontaktieren

13.5. Service

Bei Störungen der Anlage ist der FENECON-Service zu kontaktieren:

Telefon: +49 (0) 9903 6280-0

Unsere Servicezeiten:
Mo. - Do. 8 - 12 | 13 - 17 Uhr
Fr. 8 - 12 | 13 - 15 Uhr

14. Technische Wartung

14.1. Prüfungen und Inspektionen

An der Anlage müssen keine regelmäßigen Prüfungen und Inspektionen durchgeführt werden.

14.2. Wartungsarbeiten

An der Anlage müssen keine regelmäßigen Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

14.3. Reparaturen

Bei defekten Komponenten muss der FENECON-Service kontaktiert werden.

15. Übergabe an den Betreiber

15.1. Informationen für den Betreiber

Folgende Informationen müssen dem Betreiber übergeben werden:

Tabelle 39. Informationen für den Betreiber
Komponente Information/Dokument Bemerkung

Anlage

FEMS-Nummer

Anlage

Login-Daten für Online-Monitoring

Anlage

Bedienungsanleitung

16. Demontage und Entsorgung

16.1. Demontage

Das Speichersystem nur durch autorisierte Elektrofachkräfte demontieren lassen.

16.2. Entsorgung

  • Der FENECON Home 20 & 30 darf nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden.

  • Der FENECON Home 20 & 30 ist RoHS- und REACH-konform.

  • Die Entsorgung des Produktes muss den örtlichen Vorschriften für die Entsorgung entsprechen.

  • Vermeiden Sie es, die Batterie-Module hohen Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen.

  • Vermeiden Sie es, die Batterie-Module hoher Luftfeuchte oder ätzender Atmosphäre auszusetzen.

  • Entsorgen Sie das Speichersystem und die darin enthaltenen Batterien umweltgerecht.

  • Wenden Sie sich an die FENECON GmbH, um die Altbatterien zu entsorgen.